Montag, 26. Dezember 2011, 11:58 Uhr

Daniel Radcliffe: "Ich habe den Text einfach runtergelesen"

London. Daniel Radcliffe bedauert es, dass er das Schauspielern nicht richtig lernen konnte. Der 22-Jährige wird ab dem 29. März in seinem neuen Film ‘Die Frau in Schwarz’ (siehe Fotos) zu sehen sein. Für den Jungschauspieler ist das der erste Streifen, für den er seit dem Ende der ‘Harry Potter’-Filme vor der Kamera stand, was ihn an seinen schauspielerischen Fähigkeiten zweifeln ließ.

Radcliffe, der 2001 zum ersten Mal in der Rolle des Zauberschülers zu sehen war, gesteht dem ‘Empire’-Magazin: “Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass ich den Dreh heraushabe, denn ich hatte keinen Lernprozess. Meiner sah so aus, dass ich einfach meinen Text runtergelesen habe. Ich suche also nach einer Möglichkeit, die es mir erlaubt, einen guten Zugang zu einem Charakter zu finden, wenn das mal nicht so einfach ist. Daran arbeite ich.”

Weiter erklärt er: “Es gibt Tage, an denen ich das Gefühl habe: ‘Ja, ich lerne ja etwas, das ist toll!’ Und an anderen Tagen denke ich: ‘Oh mein Gott, ich werde mich damit niemals gut fühlen. Ich werde nie das Gefühl haben, dass ich kein Hochstapler bin.”

Obwohl er selbst von Zweifeln geplagt wird, sind die Vorurteile anderer Menschen für ihn ein Motivationsschub, verrät er. “Ich werde durch die Zweifel, die andere Menschen haben, sehr motiviert. Wenn ich Leute über die Potter-Kinder reden höre, die behaupten, dass wir es nicht abseits des Franchise schaffen werden, dann treibt mich das nur an.” (Bang)

Basierend auf dem Bestseller ‘Die Frau in Schwarz’ der britischen Autorin Susan Hill, hat Regisseur James Watkins, (‘Eden Lake’) mit dem neuen Film ein nervenaufreibendes, schauerromantisches Horrorkino der Extraklasse geschaffen. Eine düstere Geschichte um Verrat und Rache – bis das Blut gefriert.

Fotos: Concorde