Freitag, 30. Dezember 2011, 10:19 Uhr

ARD-Reporter am hellichten Tag in Berlin überfallen und verletzt

Berlin. Arndt Breitfeld (33) ist als die “Allzweckwaffe der Berliner Abendschau” des Fernsehsenders RBB bekannt, berichtet von  Galas und Brennpunkten der Stadt. Der Reporter wurde nun am hellichten Tage Opfer eines brutalen Überfalls in einem S-Bahnhof in Berlin-Charlottenburg.

Laut einem Bericht der ‘Bild’-Zeitung telefonierte Breitfeld gerade mit seinem Handy, als er einen Schlag von hinten auf den Kopf bekam und ihm das neue iPhone entrissen wurde.

Breitfeld habe den flüchtenden Täter zwar verfolgt, sei aber dann von einem Kumpanen festgehalten worden.

“Bei einem anschließenden Gerangel wurde der 33-Jährige ins Gesicht geschlagen und die Treppe hinuntergestoßen“, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der ‘Bild’-Zeitung. Breitfeld brach sich dabei die Hand.

Augenzeugen zufolge seien die Täter mit einer S-Bahn geflüchtet. Dem Bericht zufolge mußte Breitfeld eine Nacht in einem Krankenhaus verbringen.

RBB-Sprecher Volker Schreck erklärte gegenüber der Berliner ‘Morgenpost’: “Wir sind alle geschockt, die gesamte Redaktion wünscht dem Kollegen alles Gute und hofft, dass er bald wieder fit ist. Wir werden ihn Silvester vermissen, er war als Reporter bei der Übertragung der Silvesterparty am Brandenburger Tor vorgesehen. Aber die Genesung geht vor.”

Foto: rbb/Thomas Ernst