Freitag, 30. Dezember 2011, 12:18 Uhr

Slash schließt Reunion mit Guns N 'Roses nicht mehr aus

New York. Slash hat eine mögliche Reunion mit Guns N ‘Roses angedeutet. Hintergrund der Wiedervereinigung ist die Aufnahme der Band in die Rock ‘n’ Roll Hall of Fame im kommenden Jahr. Der legendäre Gitarrist würde deswegen sogar seine jahrelangen Differenzen mit Frontmann Axl Rose begraben.

Der 46-Jährige schwelgte im Interview mit dem ‘Esquire’-Magazin in Erinnerungen: “”Wenn ich Filmmaterial von Guns N’ Roses ansehe, sehe ich diesen verdammten Hunger und einen Standpunkt. Mit diesen fünf Jungs war nicht zu spaßen. Es war einfach unverbraucht. Es war dieses magere, hungrige Ding auf dem Weg nach oben. Es war aufrichtiger als jeder Rock ’n’ Roll, den ich jemals gehört habe und darauf bin ich stolz.”

“Die Trennung zwischen Axl und mir ging ruhig über die Bühne. Aber weil die Trennung – und ob wir uns wieder versöhnen würden – so viel Aufmerksamkeit auf sich zogen, entstand dieses Monster, das zu einer Art Feindseligkeit führte, die für mich nicht der Mittelpunkt war. Keiner von uns wollte dem Anderen ohne Grund an die Gurgel gehen”, betont der 46-Jährige. “Aktuell versuche ich, es auf sich beruhen zu lassen.”

Steven Adler, Ex-Drummer der Band, glaubt indes nicht an eine Reunion.

Laut wenn.com sagte Adler Anfang Dezember: “Ich kann keine ‘Guns N’ Roses’-Reunion für die Hall of Fame sehen. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, aber manche Leute hegen noch immer einen verrückten Groll. Das Schlimme bei ‘Guns N’ Roses’ ist nicht, dass ich aus der Band flog, sondern, dass Axl und Slash einfach nicht mehr miteinander arbeiteten. Ich war erst mit Slash essen, er liebt Axl. Er hegt keinen Groll gegen ihn. 20 Jahre gute Musik wurden nicht gemacht, wegen saudummen Ärgernissen. Ich bin mir sicher, wir fünf lieben uns. Wir sind es den Fans schuldig. Das einzige, was wir für sie tun können, ist eine letzte große Performance. Ich drücke die Daumen – und meine Zehen auch.”

Foto: wenn.com