Mittwoch, 04. Januar 2012, 12:39 Uhr

The Voice Of Germany: Alles über die Liveshows – Team Xavier Naidoo

Berlin/München. Deutschlands wohl aufregendste, weil ehrlichste Castingshow ‘The Voice Of Germany‘ geht ab Donnerstagabend auf Pro Sieben in eine neue Runde: Die sieben Live-Shows starten. Wir stellen bis dahin alle Teams und die 24 Kandidaten in Wort und Bild vor. In unserer heutigen dritten Folge stellen wir Team Xavier Naidoo vor! (Zu Team Nena geht’s hier und Team BossHoss hier!)

Dominic Sanz , 20 Jahre, Freilingen, Ex-Zivi
Selbst bei der rockigen Nummer „Use Somebody“ von Kings of Leon, hörte Xavier Naidoo in den Blind Auditions die soulige Ader des Mädchenschwarms heraus und buzzerte für ihn. Mittlerweile hat sich Dominic zur echten Rockröhre entwickelt. Mit dem Song „Dance With Somebody“ von Mando Diao tänzelte der 20-Jährige spielerisch in die Liveshows.

Das sagt sein Coach Xavier Naidoo: „Dominic ist der jüngste aus meinem Team, aber hat schon so eine durchdringende Stimme – weil er sein halbes Leben auf Rock am Ring verbracht hat – und singt wirklich wie eine Rocksau. Ohne Worte! Mit 20 Jahren so eine prägnante Stimme zu haben ist eigentlich unfassbar. Dominic ist eine echte Geheimwaffe. Ich glaube auch, dass die Mädels sehr auf ihn stehen werden.“

Katja Friedenberg, 25 Jahre, Kassel, Studentin
THE BOSSHOSS wollten Katja nach ihrer Blind Audition des Songs „Just Hold Me“ von Maria Mena ganz Berlin zu Füßen legen. Das Stimmwunder
entschied sich trotzdem für Mannheim. Mit Xavier Naidoos Hilfe überzeugte sie bei den Battles mit einem Song von Silbermond. Als „Krieger(In) des Lichts“ muss sie aber noch etwas an Schlagkraft zulegen.

Das sagt ihr Coach: „Katja ist eine Geheimwaffe. Im Moment haben sie die wenigsten auf dem Schirm, weil ich vielleicht spektakulärere Sängerinnen hatte. Aber wenn sie am Klavier sitzt … Und sie kann alles singen – von schwarzen Sachen über kanadische Elfengesänge.
Ich will versuchen, mit ihr deutsche Songs zu finden. Da werden die Leute verzaubert sein, da bin ich mir sicher.“

Max Giesinger, 23 Jahre, Waldbronn, Musiker
Ist Max schon König? Zumindest überzeugte er zweimal mit Songs von Kings of Leon. Mit „Sex On Fire“ verdrehte das Stimmwunder allen vier Coaches den Stuhl. Es gab Standing Ovations und beim Battle brachte er Coaches und Publikum mit „Radioactive“ zum Strahlen.

Das sagt sein Coach: „Max war ein bisschen mein Wackelkandidat. Wirkt wie der ewige Student und steht ab und zu auf der Bühne wie das Reh auf der Straße, das mit großen, offenen Augen in die Lichter guckt und dann fast von seiner Battlepartnerin überfahren wird. Er muss noch an
Feinheiten arbeiten, aber hat diesen Star-Appel: Man weiß nicht warum man so fasziniert ist, aber die Faszination ist einfach da.“

Mic Donet, 31 Jahre, Berlin, Künstler/Musiker/Sänger
„Stairway To Heaven“ oder „Highway To Hell“? Vor diese Frage stellten THE BOSSHOSS Mic nach seiner überzeugenden Performance des Songs
„Apologize“ (One Republic) in den Blind Auditions. Der Sänger entscheidet sich gegen die Cowboys und für eine himmlische Reise mit Xavier Naidoo. In den Battles beförderte der Berliner mit „It„s A Man„s World“ (Natacha Atlas) gleich zwei seiner weiblichenKontrahenten aus dem Ring.

Das sagt sein Coach: „Mic ist einfach ein sehr kompletter Künstler. Er hat jetzt schon all das zu bieten, was man vielleicht bei den Topfavoriten der Show erst noch rausschälen muss. Das ist natürlich ein Riesenvorteil, wenn jemand das Material, mit dem er dann bekannt würde, schon seit zwei Jahren spielt.“

Rüdiger Skoczowsky, 24 Jahre, Hamburg, Student
Mit „Roxanne“ (The Police) sang sich das Hamburger Ausnahmetalent nicht nur in ungeahnte Höhen, sondern auch direkt ins Team Xavier. Im legendären Battle der Generationen mit dem Song „What A Wonderful World“ (Louis Armstrong), setzte er seinen Höhenflug fort, trieb das Publikum zu Standing Ovations und seinen Coach fast in die Verzweiflung: Gänsehaut pur und sein Ticket in die Liveshows.

Das sagt sein Coach: „Rüdiger nenne ich immer den besten Sänger des Universums. Ich war noch nie in der Nähe eines Sängers, der so gut singen kann wie er. Der so unfassbare Dinge mit seiner Stimme macht, die normalerweise nur eine Beyoncé mit dieser Leichtigkeit singt.“

Rino Galiano, 36 Jahre, Mannheim, Sänger und Schauspieler
In den Blind Auditions gewann Rino mit „You Give Me Something“ (James Morrison) alle Herzen – nur sein Wunsch-Coach Nena buzzerte nicht. Rino: „Wenn ich nicht zu Mama-Nena kann, dann gehe ich zu Papa- Xavier.“ Mit „Jesus To A Child“ (George Michael) sorgte
er daraufhin in den Battles für Hochwasser-Alarm. Nena: „Ich liebe es in dieser Show zu sein, aber es gibt einen Moment, den ich zutiefst bereue. Nämlich, dass ich bei dir nicht auf diesen Knopf gedrückt habe.“

Das sagt sein Coach: „Der andere beste Sänger des Universums kommt aus Mannheim. Ich war überglücklich, dass jemand, der so singen kann, jetzt in meinem Team ist. Wir haben uns irgendwie gesucht und gefunden.“

Fotos: Michael Zargarinejad / Universal Music