Sonntag, 08. Januar 2012, 16:11 Uhr

Chris Martin von Coldplay stapelt richtig tief

Berlin. Chris Martin hält sich nicht für ein großes Musik-Genie. Der Frontmann der britischen Erfolgsband Coldplay (‘Viva La Vida’) erklärt im Interview mit ‘Bild am Sonntag’, dass es eigentlich Geduld war, die ihn und seine Kollegen so erfolgreich machte. “Ich bin kein Genie, dem die Ideen nur so zufliegen”, stellt der 34-Jährige klar und verrät, dass das Komponieren von Liedern ein bisschen wie fischen sei – “die meiste Zeit verbringt man mit Warten auf den großen Fang.”

Dies habe zur Folge, dass Chris Martin einen Großteil der Songs, die er sich ausdenkt, letztendlich verwirft. “Mindestens 95 Prozent meiner Songs sind für die Tonne. Ganz viel Mist, den hoffentlich nie jemand hören wird”, gesteht er.

Obwohl Coldplay – außerdem bestehend aus Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman – mit bisher 50 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Band des letzten Jahrzehnts gehört, beteuert Martin, dass er auf der Straße weitestgehend unerkannt bleibt – ganz im Gegensatz zu seiner berühmten Frau Gwyneth Paltrow. “Ich muss immer den Müll rausbringen und einkaufen, denn anders als meine Frau erkennt mich keiner”, so der Hit-Komponist. Dies gehe aber “vollkommen in Ordnung”, versichert er.

Im September dieses Jahres kommt Coldplay im Rahmen der ‘Mylo Xyloto’-Tournee auch nach Deutschland. Dabei verschlägt es die Gruppe nach Köln (4.), München (12.), Leipzig (14.) und Hannover (22.). (Bang)