Sonntag, 22. Januar 2012, 12:22 Uhr

Stilikone Florence Welch: Künstler sein ist ganz schön belastend

London. Florence Welch findet ihren Job belastend und zugleich traumhaft. Die Frontfrau von Florence and the Machine gibt zu, dass sie auf Tour zwar Opfer bringen und körperliche Belastungen aushalten müsse, versichert aber, dass sie das für ihren Traumjob gerne in Kauf nehme.

“Du machst diese unglaublichen Dinge, aber natürlich muss man dafür Opfer bringen und man arbeitet unglaublich hart”, erklärt Welch in der BBC Radio-Sendung ‘Newsbeat’ . “Es kann belastend werden, aber ich mache meinen absoluten Traumjob und würde nichts anderes tun wollen.”

So kämen die positiven und negativen Erfahrungen schlicht in einem Paket, weiß die 25-Jährige. “Auf Tour sein und Reisen und weg von Zuhause sein”, umreißt Welch diese Höhen und Tiefen des Musikerdaseins.

Musikalisch habe sie sich zwischen ihrem Debütalbum ‘Lungs’ und ihrer aktuellen Platte ‘Ceremonials’ weiterentwickelt, da sie die letzten Jahre damit verbracht hat, sich selbst zu finden.

“Du musst herausfinden, was sich für dich richtig anfühlt. Darum ging es in den letzten paar Jahren, wie ich mich wohl fühle und wie ich mich als Künstlerin fühle”, verrät die Britin. “Die Leute können dir sagen, was du machen sollst und was nicht, aber bis du anfängst, deine eigenen Fehler zu machen, ist das die einzige Möglichkeit.” (Bang)

Foto: wenn.com