Donnerstag, 02. Februar 2012, 20:56 Uhr

Amy Winehouse: Wurde bei der Autopsie geschlampt?

London. Die Familie von Amy Winehouse kommt offenbar nicht so richtig zur Ruhe. Jetzt wurde bekannt, dass die Gerichtsmedizinerin, die den Tod der Sängerin untersuchte, möglicherweise illegal arbeitete. Mitch Winehouse sagte, dass die Familie sehr “geschockt” sei über die angebliche, illegale gerichtliche Untersuchung.

Gestern stellte sich heraus, dass die Familie des “Back To Black”-Stars womöglich Rechtsbeistand in Anspruch nehmen wird, nachdem herauskam, dass die Juristin Suzanne Greenway gar nicht voll qualifiziert war, aber trotzdem den Fall der 27-jährigen Verstorbenen betreute.

Greenway, die im vergangenen Oktober zu dem Ergebnis kam, dass Amy angeblich an einer Alkoholvergiftung starb, wurde im November zum Rücktritt gezwungen, als die Behörden entdeckten, dass sie nicht die nötige Qualifikation für die Ausübung ihres Jobs in Großbritannien hatte, mit dem sie aber in ihrer Heimat Australien als anwältin praktizieren durfte.

Mitch erklärte jetzt, dass die Familie über die Aussicht auf eine neue Untersuchung ihrer Tochter, sehr beunruhigt sei. “Wir waren sehr schockiert, als wir darüber informiert wurden, dass die Gerichtsmedizinerin nicht entsprechend qualifiziert war. Es ist so schwer zu glauben, dass ihre beruflichen Hintergründe und Qualifikationen nicht vollständig überprüft wurden. Man geht ja davon aus, dass so etwas nicht passieren kann. Damals wurden wir darüber informiert, dass die Medizinerin unter Anleitung von erfahrenen Profis arbeitete und das Ergebnis der Untersuchung war auch nicht a nzuzweifeln. Jetzt geht alles wieder los. Wir hoffen nur, dass die Dinge schnell aufgeklärt werden.”

Ob die Familie nun das Ergebnis der Untersuchung anfechten wird, ist nicht bekannt. Doch vermutlich eher nicht. Winehouse’ Vater twitterte: “Keine Sorge wegen Gerichtsmediziner-Blödsinn. Wir sind alle OK.”

Amy Winehouse verstarb am 23. Juli letzten Jahres in ihrem Haus in Camden, London.