Freitag, 03. Februar 2012, 15:06 Uhr

Madonna: Das ist ihr Video "Give Me All Your Luvin'" und noch viel mehr!

Berlin. Das Warten hat zumindet für ihre Fans ein Ende. Die Queen Mum des Pop ist zurück! Madonna präsentiert heute nicht nur ihre brandneue Single “”Give Me All Your Luvin'”” FEAT. NICKI MINAJ & M.I.A. aus ihrem neuen Album “MDNA”. Die Single feiert heute große Weltpremiere und auch das Video wird zudem zum ersten Mal zu sehen sein!

Madonna hat bei “Give Me All Your Luvin'” feat. Nicki Minaj & M.I.A. mit dem Shootingstar Martin Solveig zusammengearbeitet, der dem Publikum u.a. im vergangenen Sommer mit seinem Track “Hello” (feat. Dragonette) einen Hit ins Ohr legte.

Damit legt Madonna den ersten Song aus ihrem neuen Album “MDNA” vor, das am 26. März veröffentlicht wird. Das Album-Cover hat die Pop-Ikone vor wenigen Tagen enthüllt.

Am 16. März erscheint dann “Madonna – The Complete Studio Albums (1983 – 2008)”.

Die lange und immer noch andauernde Regentschaft dieser Madonna Luise Veronica Ciccone aus Bay City, Michigan verblüfft zumal, führt man sich noch einmal vor Augen, mit welcher Häme sie damals nach ihren ersten Bubblegum-Hits („Holiday”, „Lucky Star”) auch bedacht wurde. Sie konnte doch nicht wirklich singen, oder? Und als dann noch die frühen Nacktfotos in Playboy und Penthouse wieder auftauchten…

“Ich denke”, sagte Madonna 1989, „wenn ich irgendwann zu dem Punkt gelange, an dem ich nicht mehr den Wunsch verspüre, etwas wissen zu wollen, nicht mehr den Hunger habe, immer mehr lernen zu wollen – dann werde ich aufhören Songs zu schreiben.” Da hatte sie nach dem großen „Like A Virgin”-Durchbruch mit „True Blue” längst ihre musikalische Spannweite demonstriert – und mit dem autobiograpischen Werk „Like A Prayer” den Mut, auch ihre eigene Verwundbarkeit konsequent in den Mittelpunkt zu rücken.

Doch der „Artist of the Decade” (MTV) regierte auch die 90er-Jahre, nicht nur weil sie mit dem Song „Sooner Or Later” (aus dem Film „Dick Tracy”) gleich einen Oscar gewann. Mit dem Sex-Konzeptalbum „Erotica” mobilisierte Madonna 1992 den US-Jugendschutz, der gar das Stück „Did You Do It?” wegzensierte. Nach diesen schwülen Hip Hop-Beats bewies die „beste aller möglichen Pop-Madonnen” (Rolling Stone) ihre Wandlungsfähigkeit zwei Jahre später mit „Bedtime Stories”.

Ihr sechstes Album etablierte sie auch als glänzende Balladen-Interpretin und brachte mit der US-No.1 „Take A Bow” eine ihrer bis dahin erfolgreichsten Singles hervor. Doch Madonna setzte 1998 noch einen drauf. Nicht nur, dass sie sich zusammen mit dem Produzenten William Orbit auf Songs wie „Frozen” musikalisch in Richtung Ambient-House quasi neu erfand: „Ray Of Light” bescherte ihr gleich vier Grammies (u.a. als bestes Pop- und bestes Dance-Album), nachdem sie beim wichtigsten US-Musikpreis lange eher ignoriert wurde.

Die Coverversion des Don McLean-Klassikers „American Pie” – ihre erste deutsche No.1-Single seit “La Isla Bonita” (1987) – läutete das neue Jahrtausend ein, gefolgt von dem elektronisch orientierten Album „Music”, auf dem Madonna mit dem französischen Underground-DJ Mirwais zusammenarbeitete. Gegen den damals regierenden US-Präsidenten Bush Jr. und den Irak-Krieg positionierte sie sich 2003 mit „American Life”. Doch auch Radio-Boykotte konnten Singles wie „Die Another Day” auf ihrem Weg an die Pole Position der US-Verkaufscharts nicht stoppen.

Selbst ein Reitunfall mit Schlüsselbein- und Rippenbruch konnte dann zwei Jahre darauf nicht verhindern, dass die nun 47-jährige Madonna mit „Confessions On A Dance Floor” triumphal in die Clubs und Discos dieser Welt zurückkehrte. Die auch mit einem „Echo” bedachte Monster-Single „Hung Up” (mit einem Sample des Abba-Klassikers „Gimme! Gimme! Gimme!”) erreichte in nicht weniger als 41 Ländern Platz 1 der Charts.

Nachdem sie vom Forbes Magazine auf Platz 3 der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt gewählt wurde, mit „Filth And Wisdom” auch als Film-Regisseurin debütiert und obendrein Einzug in die Rock’n Roll Hall Of Fame gehalten hatte, arbeitete Madonna für „Hard Candy” erstmals seit 1994 wieder exklusiv mit amerikanischen Produzenten. Timbaland und Justin Timberlake sorgten für R’B-Feeling und HipHop-Grooves. Es war das erste Album, das nicht mal mehr ihren Namen auf der Hülle brauchte, um in nicht weniger als 37 Ländern auf Platz 1 der Charts einzusteigen.

„Hard Candy” war auch ihr zehntes No.1-Album in Deutschland. „Madonna – The Complete Studio Albums (1983 – 2008)” versammelt sie nun alle in einer wertigen Box.

MADONNA im TV
03.02.2012 / 17.00 Uhr – Pro 7 / taff
03.02.2012 / 18.30 Uhr – RTL / Exclusiv
03.02.2012 / 20.00 Uhr – RTL2 / RTL2 News
03.02.2012 / 20.00 Uhr – VOX / prominent
05.02.2012 / 00.00 Uhr – Sat. 1 / Super Bowl XL VI
06.02.2012 / 05.30 Uhr – Sat. 1 / Frühstücksfernsehen

Fotos: Warner Misic, Universal Music