Samstag, 04. Februar 2012, 9:56 Uhr

Madonna: Die Queen Mum Of Pop hält sich für eine Liebes-Expertin

New York. Madonna glaubt, dass sie für den Film ‘W.E.’ besonders qualifiziert war. Die Sängerin, die sich mit dem Film über den ehemaligen britischen König Edward und dessen Affäre mit der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson zum zweiten Mal als Regisseurin versucht, findet, dass ihr eigenes Privatleben sie hervorragend für den Stoff des Dramas qualifizierte.

So habe Madonna, die bereits zwei Mal verheiratet war, selbst Erfahrungen mit einem turbulenten Liebesleben gemacht und sei deshalb in einer guten Ausgangsposition, um Geschichten über die Beziehungen anderer Menschen zu erzählen. “Ich weiß um die Qualen und Freuden der Liebe. Ich habe das Gefühl, dass ich in einer geeigneten Position bin um darüber zu reden und einen Film darüber zu machen”, befindet die 53-Jährige im Interview mit den ‘MTV News’. “Für jeden und alles, was wir lieben, bringen wir Opfer. Liebe bedeutet, Opfer zu bringen.”

Doch trotz derartiger Kompromisse, die man für den Partner auf sich nehme, existiere so etwas wie “perfekte Liebe” für sie nicht, unterstreicht die Queen of Pop, die zuletzt mit dem 24-jährigen Tänzer Brahim Zaibat anbandelte. “Ich denke, dass man eine Zweischneidigkeit meiner Sichtweise in dem Film erkennt, weil man auf der einen Seite sagen kann, dass ich einen leicht zynischen Standpunkt zur Romantik einnehme”, verrät Madonna.

“So etwas wie die perfekte Liebe gibt es nicht. Die Idee, mit der wir – natürlich Frauen, junge Mädchen – aufwachsen, nach der der Ritter in der glänzenden Rüstung kommen und dein Herz im Sturm erobern und dich auf seinem Pferd holen wird und ihr in den Sonnenuntergang davon reitet; das ist alles ziemlicher Unsinn, oder?”