Samstag, 04. Februar 2012, 19:28 Uhr

Rocco Stark über seine Pläne mit Brigitte Nielsen und Kim Debkowski

Köln. Für Rocco Stark (25) geht es nun anscheinend steil bergauf! Nachdem er im Dschungelcamp nach Kim Debkowski und der Dschungelkönigin Brigitte Nielsen Dritter wurde, kommt der sympathische junge Schauspieler kaum zur Ruhe.

Im Interview mit klatsch-tratsch.de plauderte er über seine Zeit im Dschungel, seine Zukunftspläne mit Brigitte Nielsen und Kim Debkowski, die schweigsame Micaela Schäfer, die noch brachliegende Beziehung zu seinem Vater Uwe Ochsenknecht und große geheime Projekte.

Rocco, was hast Du gelernt in 16 Tagen Dschungelcamp?
Das kann ich gar nicht so genau sagen, weil soviel passiert ist. Man hat sich natürlich schon ein bisschen eingesperrt gefühlt und wie ein Affe im Zoo, aber ich würde es immer wieder tun. Es war die aufregendste, lustigste Sache, die ich je gemacht habe. Die Zeit dort mit Brigitte zu verbringen war total toll und das mit Kim ist eh perfekt. Klar hat man sich auch mal gestritten, um das Essen und so weiter, aber das gehört dazu. Wenn man an so etwas teilnimmt, muss man einfach richtig Bock und Spaß drauf haben. Außerdem habe ich nur wenige enge Freunde, deswegen bin ich froh Kim und ‘Brigi’ kennengelernt zu haben. Aber ich muss dazu sagen, dass ich während meiner Zeit im Dschungel immer darüber nachgedacht habe, wer sich das eigentlich anguckt. Wahrscheinlich gucken sich das fünf Leute an, war mein Gedanke. Aber wie man sehen konnte, waren die Quoten der Sendung echt hoch. Ich habe nach der Show erstmal im Internet geguckt, ob ich das größte Arschloch der Nation bin. Aber das ist ja anscheinend  nicht der Fall.

Warum gehst Du jetzt unter die Sänger, und warum singst Du Englisch?
Also eigentlich habe ich bis jetzt immer auf Englisch gesungen. Wenn ich mal Deutsch gesungen habe, dann klang das wie ein Kinderlied. Mir macht Englisch auch einfach mehr Spaß. Ich finde, es gibt auch nur fünf oder sechs Künstler bei uns in Deutschland, die auch wirklich gut auf deutsch singen können, zum Beispiel Tim Bendzko und Xavier Naidoo.

In Deiner neuen Single geht es ja um die Funkstille zwischen zwei Menschen, die sich eigentlich nah stehen. Ist damit die Beziehung zwischen dir und deinem Vater gemeint?
Eigentlich nicht. Der Song spiegelt einfach sehr viel Lebenseindrücke von mir wieder. In dem Lied geht es auch um meine Ex-Freundin, mit der ich lange zusammen war. Da spielen einfach mehrere Faktoren eine Rolle und es geht um Personen, die mir wichtig sind und um die Frage, warum manchmal so eine Funkstille zwischen den Menschen entsteht und man nicht einfach sagen kann ´Es geht weiter´.Natürlich geht es auch ein bisschen um meinen Vater, aber nicht hauptsächlich.

Was für Songs werden wir auf deinem Album noch zu hören bekommen?
Ganz verschiedene und jeden Fall nur englischsprachige Songs.

Ist vielleicht auch ein Duett mit Kim Debkowski in Sicht?
Ja mit Kim sind einige Nummern in Sicht. Ich wollte schon immer mal eine Ballade singen, bekam aber nie die Gelegenheit dazu. Und jetzt kann ich das endlich zusammen mit Kim in Angriff nehmen. Ich werde ja jetzt auch in Hamburg mein Musikvideo drehen und da werden wir uns sehen. Außerdem haben Kim und ich auch mit Brigitte gequatscht und wir planen auch gemeinsames Projekt, also zu dritt. Darüber kann ich zwar noch nicht viel sagen, aber es wird auf jeden Fall ein deutscher Rapper eine Rolle spielen. Wir machen da was Nettes draus und das wird richtig cool.

Siehst du in Daniel Lopes, der ja jetzt auch eine neue Single rausbringen will, einen ernsthaften Konkurrenten?
Nein ich sehe da gar keine Konkurrenz in ihm. Er ist ein netter Kerl und er macht sein Ding. Außerdem gibt es das Lied “Ai Se Eu Te Pego” ja schon. (lacht).

Welche neuen Angebote hast du jetzt nach dem Dschungelcamp bekommen?
Oh das ist so megaviel. Bis Ende August steht fast jeden Tag irgendwas an. Aber ich freue mich besonders darauf, dass ich bald in einem Freilichttheater auftreten werde, also als Schauspieler. Da arbeite ich dann auch echt mit renommierten Schauspielern zusammen, die auch schon mit meinem Vater zusammengearbeitet haben.

Und dann freu ich mich noch riesig auf eine andere Sache. Das wird eine große Geschichte. Aber da darf ich noch nichts drüber sagen.

Bist Du lieber Schauspieler oder Sänger?
Ich weiß es eigentlich nicht genau. Ich kann mich von keinem von beidem trennen, weil ich beide Sachen einfach wahnsinnig gerne mache. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, wollte ich nie singen. Ich hab mich dagegen gewehrt, aber das Leben hat mich immer wieder in die Musik so rein gedrängt. Das fing damit an, dass ich in der Serie, in der ich damals mitspielte, ständig singen musste. Und irgendwann meinte mein Manager zu mir ‘Ich bestehe darauf, dass du singst.’ Eigentlich konnte ich mich auch immer nur auf eine Sache konzentrieren, bin da aber so reingewachsen, dass ich gelernt habe, mehrere Dinge miteinander zu verbinden. Ich probiere einfach alles aus.

Bist du jetzt eigentlich mit Kim fest zusammen? Wie sieht eure Beziehung im Moment aus?
Ja eigentlich schon. Also wir wollten einfach vorher ein paar Sachen klären. Wir wollten das nicht so an die große Glocke hängen. Es klingt so schräg, wenn man sagt ‘Ja wir sind jetzt ein Paar’. Man muss das nicht der ganzen Welt mitteilen. Übrigens spürt man das einfach, das da was ist. Dann ist es nicht mehr nötig, das zu sagen.

Micaela hat ja nach ihrem Ausscheiden im Dschungelcamp kräftig gegen euch alle ausgeteilt und gelästert. Was sagst du dazu?
Ach ich gebe da gar nichts drauf, weil ich weiß, dass die Medien dazu neigen, die Dinge immer ein bisschen anders und schlechter darzustellen. Ich habe mich mit ihr super verstanden. Die einzige Sache, die ich damals einfach nicht so toll fand, war die Verteilung vom Essen. Brigitte hat am wenigsten bekommen und das fand ich nicht in Ordnung. Aber wie gesagt, Micaela ist eine total liebe Person. Sie hat mir auch viel von sich erzählt. Viele denken, dass sie sich nur ausziehen kann. Eigentlich hat sie ja Apothekerin gelernt und war voll das Mauerblümchen. Die Arme hat mir so leid getan, wenn sie da mit ihrem nackten Hintern vor dem Feuer stand. Die war so krass zerstochen. Nach dem Dschungelcamp und in Szenen, die nicht gezeigt wurden, hat man gesehen, dass sie riesige Blasen an ihren Beinen und so hat. Als ich das gesehen habe, bekam ich Gänsehaut. Ich dachte mir, dass bei diesen vielen Stichen ja irgendwann eine toxische Wirkung auftreten müsste (lacht). Fakt ist, dass ihre Rolle im Camp die war, nackt zu sein und wenig zu reden. Mich hat das aber nicht gestört. Und ich fand es sexy, wenn sie dann mal was anhatte. Es ist auch wirklich bewundernswert, den ganzen Tag nackt vor dem Feuer zu stehen und nicht zu reden. Das muss man erstmal hinkriegen.

Würdest Du auch nackt fotografieren lassen?
Es kommt immer drauf an. Wenn es mal angenommen einen Film gibt, der das hergibt, dann ist das kein Problem. Man muss aber nicht alles machen. Ich bin nicht so ein Typ, der sich hinstellt und sagt ´Hier bin ich! Mach ein Foto!´

Wie oft gehst Du ins Fitnessstudio?
Also als ich aus dem Dschungel rauskam, habe ich mich in mein Hotelzimmer gesetzt und mir Dschungelclips angeguckt und danach konnte ich nicht mehr pennen und bin ins Fitnessstudio gegangen. Also ich tue schon was für meinen Körper.

Hast du jetzt Kontakt zu deinem Vater?
Wir haben im Moment noch keinen Kontakt. Aber es gab eine Anfrage zu meiner Telefonnummer. Im Augenblick habe ich soviel zu tun. Ich sitze jetzt nicht zuhause und warte darauf, dass das Telefon klingelt. Aber es wäre schön, wenn man jetzt den alten Kram zurücklassen und nach vorne schauen könnte. Mir gehts aber supi. Mein Fokus liegt auf anderen Dingen und ich konzentriere mich auf meine Karriere. Ich bin froh, wenn alles positiv laufen wird, aber falls zwischen meinem Vater und mir ein Kontakt entstehen sollte, dann werde ich damit nicht gleich an die Öffentlichkeit gehen mit den Worten ‘Ja wir verstehen uns jetzt toll’. Ich glaube, dass viele Leute danach auch denken würden, dass ich meine Karriere so toll ankurbeln kann, weil mein Vater das mit seinen Beziehungen unterstützen kann. Das will ich vermeiden. Das war nie so und wird auch nie so sein.

Wie oft siehst du deine Halbbrüder Wilson Gonzales und Jimi Blue?
Ja wir verstehen uns ganz gut und wir schreiben ab und zu. Das ist aber eher so oberflächlich und jetzt nicht so ein fester geschwisterlicher Kontakt.

Was ist das Besondere an Rocco Stark?
Ich bin so, wie ich bin. Ich bin wie die meisten Leute. Ich will nicht als Promi bezeichnet werden, sondern als Schauspieler. Prominent zu sein, ist mir nicht wichtig. Ich bin der Rocco Stark von nebenan.

Welche Träume hast du und was wären Deine Traumrollen?
Also ich will auf jeden Fall mal eine Komödie drehen. Einfach etwas Lustiges. Brigitte hat auch schon gesagt, dass zu mir eine lustige Rolle einfach passt. Aber ein Wunsch von mir ist auch, mal einen historischen Film zu drehen. Vielleicht so die Zeit um 1600 herum. Ich mag die Kostüme total.

Was ist dein Lebensmotto?
Hör nie auf anzufangen und fang nie an aufzuhören. Ich habe das irgendwo mal gelesen. Es soll eine Botschaft an die jungen Menschen sein, die so motivationslos sind und kein richtiges Ziel im Leben haben. Das finde ich sehr schade. Man sollte immer mit dem Herzen dabei sein und für das kämpfen, was man wirklich will.

Fotos: RTL, Stefan menne, Manfred Becker