Dienstag, 07. Februar 2012, 12:35 Uhr

"Hugo Cabret": Das mit 11 Oscars nominierte 3D-Spektakel startet

Berlin. ‘Hugo Cabret’ ist mit unglaublichen 11 Oscar-Nominierungen der meist nominierte Film der diesjährigen Academy Awards. Doch schon vor der feierlichen Vergabe der begehrten goldenen Trophäen am 26. Februar in Los Angeles präsentiert sich Scorsese mit seinem neuesten Werk mit einer beeindruckenden Riege an Cast und Crew, die schon jetzt eine Vielzahl an Oscars und Oscar-Nominierungen vorweisen kann. Am 9. Februar statet der film in den deutschen Kinos.

Der Altmeister setzte bei seinem aktuellen Projekt auf ein gut eingespieltes Team, mit dem er bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammenarbeitete. Insgesamt haben die Macher des Films 15 gewonnene Oscars und weitere 32 Nominierungen zusammengetragen. Scorsese selbst kann nach über 40 Jahren in der Filmbranche mit einem Oscar-Gewinn als bester Regisseur für „Departed – Unter Feinden“ (2006) und nun acht weiteren Nominierungen eine mehr als beeindruckende Bilanz vorweisen.

Der großartige Film ist auch bis in die kleinste Nebenrolle mit preisgekrönten Schauspielgrößen besetzt. Die Riege der Schauspieler wird angeführt von Ben Kingsley, der für seine Rolle als Gandhi im gleichnamigen Film 1982 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde und drei weitere Male nominiert war.

Jude Law kann ebenso auf zwei Oscar-Nominierungen als bester männlicher Hauptdarsteller, u.a. für „Unterwegs nach Cold Mountain“ (2003) zurückblicken. Sacha Baron Cohen freute sich bereits über eine Nominierung für das Drehbuch von „Borat“ (2006).

Der Drehbuchautor  John Logan, war für die Oscar-nominierten Skripte von „Gladiator“ (2000) und „Aviator“ (2004) verantwortlich. Als Produzent holte sich Scorsese Graham King an Bord, der für das gemeinsame Projekt „Departed – Unter Feinden“ (2006) mit einem Academy Award ausgezeichnet wurde.

Das Produktionsteam wird ergänzt von Johnny Depp, der seinerseits drei Nominierungen erhielt, u.a. 2003 für „Fluch der Karibik“. Auch der Mann hinter der Kamera, Robert Richardson, kann bereits zwei Oscars für sich verbuchen, u.a. für „JFK – Tatort Dallas“ (1991). Sowohl Richardson als auch Produktionsdesigner Dante Ferretti verbindet eine langjährige Partnerschaft mit Scorsese. Ferretti kann sich als bester Art Director mit zwei Oscars schmücken (u.a. „Sweeney Todd“, 2007) und wurde weitere sieben Male nominiert.

Die Cutterin Thelma Schoonmaker, die bereits Scorseses ersten Film schnitt, durfte die Trophäe, neben einer weiteren Nominierung, für ihren Einsatz in „Wie ein wilder Stier“ (1980) mit nach Hause nehmen. Mit drei Oscars®(u.a. „Aviator“, 2004) und fünf weiteren Nominierungen hat sich auch die Kostümbildnerin Sandy Powell einen Namen gemacht. Rob Legato, Visual Effects Supervisor, ist ebenfalls Teil des Gewinnerteams rund um Martin Scorsese.

Neben einer Nominierung erhielt er den Academy Award für die Special Effects bei „Titanic“ (1997). Komplettiert wird die Truppe von dem Macher der Filmmusik, Howard Shore, der für die Filmmusik der „Herr der Ringe“-Trilogie (2001-2003) mit drei Oscars ausgezeichnet wurde.

Mit der Inszenierung des preisgekrönten Kinderbuches „Die Entdeckung des Hugo Cabret” widmet Scorsese dem Kino seine ganz persönliche Liebeserklärung. Es ist zugleich eine Hommage an den französischen Illusionisten, Theaterbesitzer und Filmregisseur Georges Méliès, der zu den Pionieren der Filmgeschichte gehört.

Altmeiser Scorsese („Taxi Driver”, „Departed“, „Shutter Island“) verwandelt mit seiner einzigartigen Kombination aus Kenntnisreichtum und Beobachtungsgabe den 3D-Streifen in ein filmhistorisches Meisterwerk das bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt ist: Von Ben Kingsley („Shutter Island“) über Sascha Baron Cohen („Borat“) und Jude Law („Sherlock Holmes“) bis hin zu Christopher Lee („Herr der Ringe 1-3“) und Emily Mortimer („Match Point“), glänzen vor allem in den Hauptrollen die äußerst talentierten Nachwuchsschauspieler Asa Butterfield (Foto unten, „Der Junge im gestreiften Pyjama“) und Chloe Moretz („Kick Ass“), die mit Sicherheit noch viel von sich reden machen werden.

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Fotos: Paramount Pictures