Mittwoch, 08. Februar 2012, 12:14 Uhr

Taylor Kitsch kommt im März mit dem großen 3D-Adventure "John Carter"

Berlin. Hollywood-Visionär Visionär Andrew Stanton (Oscar-Preisträger für Wall-E und Findet Nemo) und sein herausragendes, preisgekröntes Team erzählen mit überwältigenden Bildern, Humor und Einfallsreichtum in ‘John Carter – Zwei Welten’ das Abenteuer eines Mannes, der in einer anderen Welt seine Bestimmung findet. Am 8. März kommt das 3D-Abenmteuier in die deutschen Kinos und am Wochenende hatte der “Super-Bowl-Trailer” Prenmiere!

Die Figur des John Carter, erschaffen von „Tarzan“-Schöpfer Edgar Rice Burroughs, hat bereits viele Filmemacher inspiriert, nicht zuletzt George Lucas zu Krieg der Sterne und James Cameron zu Avatar. Jetzt endlich kann man Burroughs’ fantastische Welt, Vorbild für alle späteren Weltraumhelden-Geschichten, im Kino bestaunen.

In den Hauptrollen glänzen der 30-jährige kanadische Superstar Taylor Kitsch und die 34-jährige ‘True Blood’-Schauspielerin Lynn Collins, beide Entdeckungen aus ‘X-Men Origins: Wolverine’ unterstützt von prominenten Charakterdarstellern wie Samantha Morton (Minirity Report), Mark Strong (Sherlock Holmes), Ciarán Hinds (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2) und Willem Dafoe (Spider-Man).

Und darum geht’s: John Carter (TAYLOR KITSCH) glaubt, alles schon erlebt, alles schon gesehen zu haben. Doch dann gerät der ehemalige Offizier, der nicht mehr kämpfen will, in einen Konflikt, der alle Vorstellungskraft sprengt. Auf unerklärliche Weise findet er sich auf einem geheimnisvollen Planeten wieder, den die Bewohner Barsoom nennen. Exotische Geschöpfe bevölkern diese Welt, aber auch fremdartige Stämme und Kulturen, die sich bekriegen und damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören.

Auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch eine fremde Welt, die am Abgrund steht, begegnet John Carter dem charismatischen Anführer Tars Tarkas (WILLEM DAFOE) und verliebt sich in die bezaubernde, selbstbewusste Prinzessin Dejah Thoris (LYNN COLLINS). Von unbekannten Gefahren bedroht und unglaublichen Eindrücken überwältigt, entdeckt Carter wieder, was er verloren zu haben glaubte: seine Menschlichkeit. Schließlich erkennt er, dass die Zukunft des Planeten und das Überleben seiner Bewohner in seinen Händen liegen…

‘John Carter – Zwei Welten’ basiert auf Edgar Rice Burroughs’ erstem Roman „A Princess of Mars“ („Die Prinzessin vom Mars“). Der amerikanische Schriftsteller wurde in Chicago geboren und ist vor allem als Autor und Schöpfer von „Tarzan“ bekannt – eine Figur, die noch immer zu den erfolgreichsten literarischen Schöpfungen mit Kultsymbolcharakter zählt.

Seit 1935 haben mehrere Filmemacher den Versuch unternommen, „Die Prinzessin vom Mars“ zu verfilmen. Der erste war Bob Clampett, bekannt durch seine Zeichentrickserie „Beany and Cecil“, der den Stoff als großes Animationsprojekt plante. Wäre dieses tatsächlich realisiert worden, hätte Clampett damit den ersten abendfüllenden amerikanischen Zeichentrickfilm inszeniert – noch vor Disneys Klassiker „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, der 1937 seine Weltpremiere feierte.

Die Dreharbeiten begannen am 4. Januar 2010 in England. Ein Großteil der Studioaufnahmen (zusammen mit auf der Erde spielenden Außenaufnahmen) wurde in vier Monaten in den Shepperton Studios im Großraum London und in den Longcross Studios in Chelburn abgedreht. Danach zog das Produktionsteam nach Utah in die USA weiter. In zwölf weiteren Wochen drehte man unter anderem in Moab, am Lake Powell, in der Salzwüste von Bonneville, in Hanksville (wo die NASA Roboterfahrzeuge getestet hatte) sowie in Big Water – einer weiten Ebene mit granuliertem Schiefer und Sandstein, vor der sich an der Grenze zum Naturschutzgebiet Grand Staircase National Monument mächtige rote Felswände erheben.

Das Team musste in der Wüste Utahs mit extremen Bedingungen zurechtkommen, in Hanksville wurden Temperaturen von über 50 Grad Celsius gemessen. Kein Wunder also, dass am Tag über 1.200 Liter Wasser getrunken wurden.

Für die Schlachtszenen zwischen Heliumites und Zodangans erhielten 1.000 Statisten eine professionelle künstliche St.Tropez-Bräunung, die allerdings etwas dunkler als üblich ausfiel.

Tom Struthers, Stuntkoordinator des Films, freute sich und staunte nicht schlecht, dass Taylor Kitsch 98 Prozent seiner Stunts selbst ausführte. Dazu gehörte ein 26-Meter-Sprung in der Sequenz, wo er auf Barsoom das Gehen lernt, ein 20-Meter-Sprung in der Arena, in der er gegen wilde weiße Affen kämpfte, und eine Reihe von 76-Meter-Sprüngen in der Wildnis des Planeten.

Fotos: Walt Disney