Donnerstag, 09. Februar 2012, 21:24 Uhr

Viva la Villa! Das sind Traumhäuser, in denen die Zukunft wohnt

Berlin. Wenn Menschen sich ein neues Haus bauen, geht es immer ums Ganze. Jedenfalls für die, die es sich leisten können. Und es geht auch immer um ihren Alltag, ihre Feste, um gesellschaftliches Leben und individuelle Träume, um Statusgesten und die Sehnsucht nach Glück.

Den Architekten lassen Privatresidenzen zum überwiegenden Teil mehr gestalterische Freiheit als kommerzielle Großbauten, der Entwurf von Wohnräumen stellt sie aber auch immer vor einzigartige Herausforderungen. Neben ästhetischen Erwägungen spielen ja heutzutage Technik und Umweltfragen eine entscheidende Rolle – die Idee des nachhaltigen Bauens hat das Feld grundlegend verändert.

Das gerade erschienene zweibändige Werk “100 Contemporary Houses” versammelt 100 der schönsten und fortschrittlichsten Eigenheime des vergangenen Jahrzehnts, von Newcomern wie von etablierten Architekturstars, darunter John Pawson, Richard Meier, Shigeru Ban, Tadao Ando, Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, Daniel Libeskind, Alvaro Siza, UNStudio und Peter Zumthor.

Es macht Riesenspaß, darin zu blättern und fördert vor allem eins: Unseren Neid und unsere Mißgunst!

Autor Philip Jodidio (57) studierte Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Harvard-Universität und war über zwei Jahrzehnte lang Chefredakteur der französischen Kunstzeitschrift Connaissance des Arts. Er hat zahlreiche Artikel und Buchpublikationen verfasst sowie Monografien über Tadao Ando, Norman Foster, Richard Meier, Jean Nouvel und Zaha Hadid.

Jodidio gilt international als einer der bekanntesten Autoren zum Thema Architektur.

Fotos: Fotos: TASCHEN, Reiner Blunck/ Durbach Block Architects, Fernando Guerra/FG+SG, Roland Halbe