Sonntag, 12. Februar 2012, 14:20 Uhr

Darum will Brigitte Nielsen nicht ins britische Dschungelcamp

Berlin. Brigitte Nielsen soll ja – wie berichtet – bereits ein Angebot vom britischen Sender ITV bekommen haben, auch in dessen Version von ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ mitzumachen. Dies kommt für sie aber “eher nicht” in Frage. “Im englischen Dschungel wird zu viel gekämpft. Ich setze mich gern mit Menschen in Extremsituationen auseinander, aber in den Krieg ziehen will ich nicht.”

Nielsen wurde früher wegen ihrer Größe gehänselt. Die Schauspielerin, die im Januar von den RTL-Zuschauern bei ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ zur Siegerin gekürt wurde, verrät, dass sie wegen ihrer Größe keine leichte Kindheit hatte. “Ich war viel zu dünn und größer als alle meine Lehrer”, erinnert sich die 1,83 Meter große Dschungelkönigin im Gespräch mit der ‘Bild am Sonntag’. “Ich habe meinen Körper gehasst, bin in der Schulzeit ohne Ende gemobbt worden, ging ganz krumm, um mich kleiner zu machen. Sie nannten mich Giraffe – ein Albtraum.”

Im Alter von 16 Jahren wurde die Ex-Frau von Hollywood-Star Sylvester Stallone dann aber auf der Straße als Model entdeckt. “Ich hielt das für einen Scherz, das wollte ich nie”, erklärt Nielsen, die eigentlich immer Tierärztin werden wollte.

Mittlerweile ist die 48-Jährige ein gefragter Star für Reality-Shows rund um den Globus. Vor dem Dschungelcamp ließ sich Nielsen von den RTL-Kameras in der Doku-Soap ‘Aus alt mach neu – Brigitte Nielsen in der Promi-Beauty-Klinik’ bei ihren Schönheitsoperationen begleiten und nahm an der Tanzshow ‘Let’s Dance’ teil.

In England war sie im ‘Big Brother’-Haus, in Amerika machte sie in ‘Celebrity Rehab’ Alkoholentzug, in Frankreich lebte sie für ‘La Ferme Célébrités’ mit anderen Prominenten auf einem Bauernhof und in Dänemark kochte sie beim ‘Perfekten Promi Dinner’. “Der Grund, dass ichimmer wieder angefragt werde, ist meine Ehrlichkeit. Ich habe nie eine Rolle gespielt”, erklärt sich Nielsen ihre Beliebtheit bei Reality-Shows. (Bang)

Foto: wenn.com