Montag, 13. Februar 2012, 17:33 Uhr

Sharon Osbourne: Spott für drogen- abhängige Promis fehl am Platze

Los Angeles. Sharon Osbourne (59) will jetzt Fans dazu drängen, drogenabhängigen Prominenten lieber zu helfen, anstatt sich über ihre Probleme lustig zu machen. Sharon, deren berühmter Ehemann Ozzy (63) und die gemeinsamen Kinder Kelly (27) und Jack (26), die selbst viele Jahre lang mit Drogenproblemen kämpften, wurde durch die Nachricht von Whitney Houstons Tod am vergangenen Wochenende völlig aus der Bahn geworfen.

Sie offenbarte, dass ihr die erschütternde Nachricht schlichtweg die Sprache verschlagen hätte.

Die “I Will Always Love You”-Sängerin, deren offizielle Todesursache noch nicht geklärt ist, kämpfte selbst über viele Jahre mit Drogen-und Alkoholmissbrauch und verstarb am 11. Februar im Alter von 48 Jahren.

Jetzt ruft Sharon Osbourne die Fans jener Stars mit denselben Problemen dazu auf, ihnen durch die Zeiten der Krise zu helfen, anstatt sie ständig zu kritisieren.

Auf Twitter schrieb sie: “Amy Winehouse, Michael Jackson und jetzt Whitney Houston. Wir sind alle Heuchler, weil wir sie alle verspottet haben, während sie noch lebten. Sie werden immer erst mit Lob und Schmeicheleien überschüttet, wenn sie gestorben sind. Sie waren Süchtige und es gibt viele Süchtige, die noch am Leben sind. Man darf sie nicht verspotten, sondern man muss ihnen helfen.”

Osbournes Sohn Jack hat den Appell seiner Mutter unterstützt und schrieb auf seiner eigenen Seite: “Amen Mama. Gut gesagt.”

Foto: wenn.com