Dienstag, 14. Februar 2012, 21:09 Uhr

Darum will Angelina Jolie nicht in die Politik gehen

Berlin. Angelina Jolie strebt keine Karriere als Politikerin an. Obwohl sich die Schauspielerin weltweit politisch engagiert und seit zehn Jahren für die UN arbeitet, glaubt sie nicht, dass sie in einem politischen Beruf gut wäre. Außerdem, so erklärt sie im Interview mit der ‘Frankfurter Rundschau’, könne sie so momentan mehr erreichen.

“Glauben Sie mir, gerade weil ich keine Politikerin bin, kann ich mehr bewegen”, ist sich die sechsfache Mutter und Lebensgefährtin von Brad Pitt sicher. “Ich reise mit den UN in ein Land, und wenn ich meinen Blauhelm abnehme, kann ich mich dort mit Staatschefs, Truppen oder Menschen auf der Straße treffen. Ich kann mit Leuten reden, mit denen sich weder das State Department oder die Vereinten Nationen gerne treffen würden. Ich kann zwischen den Welten wandern – auf seltsame Weise. Ich nenne das stille Diplomatie. Als Politikerin müsste ich ein Land, eine Seite repräsentieren.”

Dass man ihr diese Rolle zutraut, findet die 36-Jährige zwar schmeichelhaft, aber auch bizarr. “Ich mache darüber immer Witze mit Brad. Wenn ich Politikerin würde, wäre ich die erste, bei der all die schmutzige Wäsche schon vor Amtsantritt gewaschen wäre”, befürchtet sie. Allerdings könnte man ihr auch nicht mehr viel anhängen, da “ja schon alles bekannt” sei.

“Die könnten mich nicht mehr fertigmachen. Aber im Ernst: Politik wäre ein zu große Belastung für meine Familie. Die müsste vorbereitet sein für eine so große Veränderung. Meine Familie ist wundervoll, so wie es im Moment ist. Für Brad ist es manchmal schon jetzt nicht leicht, wenn die Mutter seiner Kinder mal eben nach Libyen fliegt und er mit ihnen zu Hause bleibt.” (Bang)

Foto: wenn.com