Dienstag, 14. Februar 2012, 14:25 Uhr

Whitney Houstons letzte Reise in einem goldenen Leichenwagen

New Jersey. Whitney Houstons Leichnam wurde jetzt in ihre Heimat New Jersey gebracht. Die weltberühmte Sängerin wurde am vergangenen Samstag tot in ihrer Hotelsuite in Los Angeles aufgefunden. Jetzt wurden die sterblichen Überreste zurück zu ihrer Familie in ihre Heimatstadt Newark gebracht, nachdem der Gerichtsmediziner ein Fremdverschulden ausschließen konnte.

Houstons Leichnam wurde am gestrigen Montag mit einem Privatjet von Filmemacher Tyler Perry – einem Freund der Familie – überführt. Am Flughafen in Teterboro, New Jersey, hatten sich eine Reihe von Fans versammelt.

In einem goldenen Leichenwagen wurde die verstorbene Soul-Diva zum Whigham Bestattungsinstitut in Newark in der Nähe von New York gebracht. Eine Polizei Eskorte begleitet das Fahrzeug für Whitney Houston. Am Freitag soll Houston in einer großen Zeremonie beerdigt werden.

Die Ursache für den Tod Houstons werde noch mit einer Reihe toxikologischer Tests untersucht und benötigt demnach noch eine Weile. Allerdings rechnet die kalifornische Polizei erst in vier bis sechs Wochen mit den Ergebnissen.

Whitney Houstons Stiefbruder Billy Watson bestritt unterdessen Gerüchte über einen angeblichen Selbstmord. Er sagte gegenüber ‘Abc-News’: “Oh nein, das war ein Unfall. Sie hätte ihre Tochter nicht verlassen. Das hätte sie ihr nicht angetan.”

Sängerin Kelly Price, mit der Whitney Houston noch am Donnerstagabend auf der Bühne in einem Club stand, widersprach Medienberichten, wonach die Sängerin schon da in einer schlechten Verfassung gewesen sei: “Sie war drei Stunden lang auf den Beinen und hat jeden Sänger angefeuert, der auf die Bühne kam“.

Houstons 18-jährige Tochter Bobbi Kristina war gerade in Los Angeles, als ihre Mutter starb und musste nach der schockierenden Nachricht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihr Vater Bobby Brown werde mit ihr unverzüglich nach New Jersey fliegen, um die Beerdigung vorzubereiten.

Fotos: Patrick Demarchelier