Mittwoch, 15. Februar 2012, 20:35 Uhr

Chris Brown wehrt sich gegen Mißgunst nach Grammy-Gewinn

Los Angeles. Drei Jahre lang war es Chris Brown nicht gestattet die ‚Grammy’-Award Verleihungen zu besuchen, nachdem es 2009 zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit seiner Ex-Freundin Rihanna gekommen war. Dieses Jahr durfte er nicht nur die Gala besuchen, sondern gewann außerdem auch noch einen Grammy für sein Album ‚F.A.M.E.’.

Doch gegönnt wird es dem 22-jährigen nicht. Eine die ihr Unverständnis lautstark bekundet ist Country-Sängerin Miranda Lambert. Via Twitter schrieb sie: „Seltsam, Chris Brown? Ich kann es einfach nicht verstehen, er hat ein Mädchen geschlagen. Nicht cool das alle so tun, als wäre es nicht passiert. Er gehört nicht auf die ‚Grammy’s’.“

Brown, der sich eigentlich über seinen Sieg freuen könnte, will das jedoch nicht auf sich sitzen lassen und kontert prompt ebenfalls über Twitter zurück: „Hasst mich wie ihr wollt, trotzdem habe ich einen Grammy bekommen.“

Der R&B-Sänger war lange Zeit von den Feierlichkeiten der Verleihung ausgeschlossen, da er sich seiner ehemaligen Freundin Rihanna nicht nähern durfte. Nun wurde das Verbot aufgehoben und beide Künstler traten bei derselben Show auf. Chris Brown kann jedoch nicht verstehen, warum man ihm seinen Fehler nicht verzeihen kann, wie er twitterte: „Schon komisch, wie wir uns aussuchen wen wir hassen und wen nicht. Unsere Gesellschaft ist voll von Rappern, die Drogen verkauft haben. Aber wir verherrlichen es und imitieren sogar was sie tun. Und dann versucht ein Mann vor den Augen der ganzen Welt, aus seinen Fehlern zu lernen und muss sich trotzdem jeden Tag mit Hass rumschlagen.“

Foto: wenn.com