Mittwoch, 15. Februar 2012, 8:55 Uhr

Whitney Houston: Darf Bobby Brown seine Tochter nicht sehen?

New York. Whitney Houstons Mutter Cissy Houston ist offenbar unglücklich mit den Plänen, dass ihre berühmte Tochter in ihrer Heimatstadt New Jersey zu Grabe getragen wird. Die Trauerfeier soll am Samstag in kleinem Kreis in der New Hope Baptist Church in Newark stattfinden – wo sie ihre Gesangskarriere im Alter von neun Jahren begann – siehe Video.

Einige von Houstons engsten Verwandten, darun ter Whitneys Cousine Dionne Warwick, wollten die Zeremonie aber offenbar in Atlanta abhalten, berichtet TMZ.

Eine Quelle aus dem Umfeld der 79-Jährigen Cissy sagte: “Michael Jackson wollte nicht in Neverland beerdigt werden, und Whitney wollte nicht in New Jersey begraben werden”.

Ein Insider erklärte, dass Cissy und Dionne schließlich dem Druck nachgaben und durch andere Familienmitglieder davon überzeugt wurden, dass New Jersey der Ort ist, an dem Whitney am besten in Erinnerung bleiben wird.

Houston soll am Samstag um 12 Uhr Ortszeit auf dem ‘Fairview’-Friedhof nach einem privaten Trauer-Gottesdienst an der Seite ihres Vaters beerdigt werden. Eine öffentliche Trauerfeier werde es nicht geben.

Am Samstag werden alle Fahnen an öffentlichen Gebäuden in New Jersey auf Halbmast wehen, erklärte Chris Christie, Gouverneur des Bundesstaates, laut TMZ.

Unterdessen wird Whitneys Houston Ex, Bobby Brown (43), offenbar der Umgang mit der gemeinsamen 18-jährigen Tochter Bobbi Kristina untersagt. Die Familie von Houston unterbinde offenbar auch deshalb jede Kontaktaufnahme, weil Brown für die Drogensucht von Whitney verantwortlich gemacht wird.

Diesen Angaben widerspricht allerdings ein Bericht von OnTheRedCarpet.com. Darin erklärte Bobby Brown: “Meine Tochter Bobbi Kristina geht es viel besser. Wir werden ihr weiterhin Liebe und Unterstützung geben. Sie muß die Tragödie mit dem Tod ihrer Mutter verarbeiten und würde es vorziehen, das außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung zu tun”, sagte Brown in einem Statement.

Über die Berichte, dass er seine Tochter nicht sehen dürfe und auch nicht an der Beerdigung teilnehmen werde, sagte Browns Sprecher, “jeden Bericht oder jede Aussage, die nicht von meinem Büro aus über Bobby Brown oder seinem Vertreter stammt, wird nicht durch Bobby Brown autorisierte. Wir können uns dieser schwierigen Zeit nicht auf Klatsch konzentrieren.”

Popstar Janet Jackson hat in einem CNN-Interview, dass nächste Woche ausgestrahlt werden soll, empfohlen, Bobbi Kristina in eine Therapie zu schicken.

Fotos: wenn.com