Mittwoch, 15. Februar 2012, 21:21 Uhr

Whitney Houston: Lesbengerüchte und schwere Vorwürfe gegen Manager

Los Angeles. Nach dem Tod von Whitney Houston werden die Spekulationen immer kurioser. Schon länger wird spekuliert, dass die Sängerin ein lang gehütetes Geheimnis hatte, angeblich soll sie bereits seit 30 Jahren lesbisch sein.

Um das Geheimnis zu vertuschen, ertrank sie angeblich deshalb ihren Kummer und die Sorgen in Alkohol und Medikamenten. Der schwulen-Aktivist und Bürgerrechtler Peter Tatchell ist sich außerdem sicher, dass die Beziehung und Hochzeit mit Bobby Brown nur ein Vorwand war, um die Beziehung zu ihrer gleichgeschlechtlichen Ex-Assistentin zu verheimlichen.

Gegenüber dem ‘Daily Star’ sagt er: “Es ist wichtig die Wahrheit über ihr Leben zu sagen. Sie war am glücklichsten in den 80er Jahren, mit ihrer Partnerin. Sie waren so glücklich zusammen, vielleicht wollte sie es nicht wahrhaben und das führte zum Drogen- und Medikamentenmissbrauch. In der Ehe mit Bobby Brown wurde sie unter Druck gesetzt, ihr Leben begann bergab zu gehen.“

Wer die Frau ist, sagt der Bürgerrechtler nicht, doch andere Quellen behaupten, ihre Ex-Assistentin Robyn Crawford wäre Houstons Geliebte gewesen. Die Sängerin soll sogar eine Journalistin bezahlt haben, damit die mit der Affäre nicht an die Öffentlichkeit geht.

Whitneys ehemaliger Bodyguard Alan Jacobs war von 1995 bis 2002 an der Seite der Sängerin und sagte gegenüber ‘radaronline’, dass er nicht überrascht gewesen sei vom Tod der Sängerin. Er habe jahrelang versucht, bestimmte Elemente aus ihrem Umfeld zu entfernen, doch dies sei ihm nicht gelungen: “Sie können jemanden vor Angreifern schützen, aber niemanden vor sich selbst.”

Unterdessen gibt es heftige Vorwürfe gegen Houstons Entdecker, Mentor und Manager Clive Davis (79), der seine alljährliche Pre-Grammy-Party im Beverly Hilton Hotel trotz des Todes von Houston nicht abgesagt hatte. Deren Familie sei fassungslos gewesen, berichtet die Website. “Clive hatte bereits seinen Smoking angezogen und die meisten von Whitneys Familie waren bereits für die Party umgezogen”, erklärte ein Insider. Und obwohl Mary Jones, Whitneys Tante, darum bat, die Party abzusagen, habe diese doch stattgefunden. “Clive hätte alle sofort nach Hause schicken und die Speisen an ein Obdachlosenheim weiterleiten sollen.”

Doch nach ca. 45 Minute bei der Familie habe er sie verlassen. Er sagte dem Bericht zufolge, er müssenach unten gehen und sich um die ankommenden Gäste kümmern.

Gestern war bekannt geworden, dass der Leichnam nur deshalb solange im Hotel zurückgehalten wurde, weil die Leitung des Hotels nicht wollte, dass ein Leichenwagen inmitten der Promi-Limousinen auftaucht, die sich zu der Party angesagt hatten.

Foto: SonyMusic

Die Trauerfeier von Whitney Houston findet am Samstag in der ‚New Hope Baptist Church’ statt, in der sie bereits ans Kind gesungen hat.