Donnerstag, 16. Februar 2012, 11:09 Uhr

Keanu Reeves: Regiedebüt in Peking - Zwischenstopp in Berlin

Berlin. Schön war gestern. Hollywoodstar Keanu Reeves (47) beehrte die Berlinale und sah zum Teil reichlich müde und derrangiert aus. Der einstige Beau der männlichen Hollywood-Riege stellte gestern seinen Dokumentarfilm ‘Side By Side’ vor, den er als Produzent betreute, und am späteren Abend gings in der Nähe vom Checkpoint Charlie zum Dinner mit Freunden.

Keanu Reeves führt in der Dokumentation unter der Regie von Christopher Kenneally – die im Rahmen des Berlinale Specials gezeigt wurde – Gespräche mit bekannten Filmschaffenden, darunter David Lynch, Martin Scorsese, George Lucas, Lars von Trier und James Cameron. Darin untersucht er sowohl die Wissenschaft der digitalen Entwicklung als auch deren Auswirkungen. Während sich David Lynch ganz vom analogen Film getrennt hat, betont Christopher Nolan in der Dokumentation, kein anderes Medium sei dem analogen Film ästhetisch überlegen.

Heute reist Keanu Reeves bereits wieder ab, Dreharbeiten zu seinem Regiedebüt in China stehen an. Dazu sagte er der Berliner ‘Morgenpost’: “James Cameron war ganz begeistert. Und hat mir ungefragt jede Menge Hinweise mit auf den Weg gegeben. Wie ich worauf achten muss, um den maximalen Effekt zu erzielen. Von wo das Licht kommen muss, um die Geschichte bestens auf die Leinwand zu bringen.”

Der Martial-Arts-Kracher ‘Man of Tai Chi’ wird hauptsächlich in Peking gedreht. Im letzten Jahr verriet er darüber der Branchenseite ‘Collider’: Es gibt 18 Kämpfe. Wir haben das ausgerechnet. Das sind etwa 40 Minuten purer Kampf!“

Foto: Frank Altmann/wenn.com