Donnerstag, 16. Februar 2012, 10:48 Uhr

Rebecca Ferguson will's jetzt auch in Deutschland wissen

München. Die junge Britin Rebecca Ferguson (25), deren Musik die Zeitung ‘The Guardian’ bereits mit den Worten: „Ihre Stimme macht unsere Welt ein wenig schöner“ adelte, ist in ihrer Heimat DER (weibliche) Shootingstar der vergangenen Wochen. Gerade mal etwas über ein Jahr ist es her, dass die extrem scheue, (seinerzeit) mit einem beklagenswerten Mangel an Selbstbewusstsein ausgestattete zweifache Mutter 2010 an einer Audition für die britische Talentshow „The X Factor“ teilnahm.

Es wurde einer der bemerkenswertesten Auftritte in der Geschichte der Sendung. Die Nation war gerührt: nachdem Rebecca Ferguson bereits mit siebzehn und abermals mit neunzehn schwanger geworden war, befand sie sich in einer Situation, in der andere längst resigniert hätten – ohne Geld und mit noch weniger Hoffnung. Die Chancen, dass jemals jemand auf ihre Stimme aufmerksam werden würde, waren verschwindend gering. Doch als sie ihren Mund öffnete und eine beeindruckend ungekünstelte Interpretation des Sam Cooke-Klassikers „A Change Is Gonna Come“ erklang, hatte sie sowohl die Jury, als auch das Studio- und das TV-Publikum innerhalb von Sekunden erobert.

Dass sie abschließend lediglich den zweiten Platz belegte, ist nicht weiter von Bedeutung –  bzw. war es möglicherweise sogar die wesentlich bessere Option. Denn als Nicht-„X Factor“-Sieger hatte die aus Liverpool stammenden Sängerin im vergangenen Jahr ausreichend Zeit, ihre Songwriting-Skills zu verfeinern und mit ihrer bemerkenswerten Stimme jene Songs zu veredeln, die die 25-jährige zur Stimme ihrer Generation machen werden – und möglicherweise sogar zu einem globalen Superstar.

Zur Seite standen Rebecca Ferguson bei der Entstehung des Albums Top-Produzenten wie Fraser T. Smith, Eg White, Xenomania und Sam Holden.

Die Single „Nothing`s Real But Love“ erscheint am 16. März 2012. Das Debütalbum „Heaven“ folgt am 06. April.

Fotos: SonyMusic