Samstag, 18. Februar 2012, 16:54 Uhr

Darum will Adele ihren Vater nicht gleich wieder sehen

Los Angeles. Adele würde ihrem Vater ins Gesicht spucken, sollte sie ihn je wiedersehen. Der Vater der britischen Sängerin (‘Someone Like You’), Mark Evans, verließ sie und ihre Mutter Penny, als Adele gerade drei Jahre alt war.

Trotz der Tatsache, dass Vater und Tochter in den vergangenen 10 Jahren nur wenig miteinander zu tun hatten, wollte Adele zunächst das Verhältnis wieder aufleben lassen. Dieses Vorhaben verwarf sie allerdings wieder, als  Evans in einem Interview äußerte, dass ihre Probleme mit Männern womöglich mit ihm zu tun haben könnten.

“Ich war bereit dazu, eine Beziehung zu ihm aufzubauen”, unterstreicht Adele im Gespräch mit der amerikanischen ‘Vogue’. “Er hat es verdammt nochmal versaut. Er wird nie wieder etwas von mir hören. Weil mich nichts mehr verärgern könnte, als dass mein Vater sich von der Presse bestechen lässt.” So empfinde so vor allem Wut über derartige Äußerungen. “Es macht mich wütend! Nach 10 Jahren wiederzukommen und zu sagen: ‘Vielleicht sind ihre Probleme mit Männern auf mich zurückzuführen’. Verpiss dich! Wie kannst du es wagen, mein Leben zu kommentieren? Das bringt mein Blut zum Kochen”, so Adele. “Das haut mich um. ‘Ich liebe sie so sehr’? Wirklich? Warum sagst du mir das über eine Zeitung? Falls ich ihn jemals sehe, werde ich ihm ins Gesicht spucken!”

Die Unterstützung ihres Vaters brauche Adele indes auch nicht unbedingt, da sie seit ihrer Kindheit auf die mütterliche Seite der Familie zählen konnte. So sei ihre Mutter eins von fünf Geschwistern und “jeder hat Kinder und die ganzen Kinder haben angefangen, Kinder zu bekommen. Mamas [Seite der Familie] ist riesig”, beschreibt Adele ihren Verwandtenkreis. “Sie wird von Frauen dominiert und jeder hilft sich gegenseitig, deshalb war es, obwohl [meine Mutter] mich allein großgezogen hat, irgendwie Teamarbeit.” (Bang)

Foto: wenn.com