Sonntag, 19. Februar 2012, 12:11 Uhr

Paradiesvogel Zelda Kaplan kippt bei Modenschau tot vom Stuhl

New York. Paradiesvogel Zelda Kaplan ist sowas wie die Urmutter aller Socialites wie Paris Hilton und Co.
Am Mittwoch ist die 95-Jährige verstorben. Und zwar mitten während einer Modenschau zur Fashion Week in New York.

Bei der Show ihrer Freundin und Designerin Joanna Mastroianni im Lincoln Center war sie in der ersten Reihe, wo sie wie üblich Platz genommen hatte, zusammengebrochen und wurde von Sanitätern herausgetragen und ins Roosevelt Krankenhaus gebracht. Dort wurde nur noch ihr Tod festgestellt.

Noch Minuten vorher hatte sie sich in ihrem rot-schwarzen Outfit fotografieren lassen.

Die Schriftstellerin Ruth Finley saß neben Kaplan und erklärte: “Ich saß genau neben ihr und sie ist in meinen Schoß gekippt. Die Show hatte erst angefangen und ich dachte, sie wäre ohnmächtig geworden.”

Unbeeindruckt wurde die Modenschau fortgesetzt.

Der Designer Richie Rich erklärte der Zeitung “New York Post: “In der Front Row zu sterben, so sollte es sein. Zelda liebte Fashion und sie starb für die Mode.”

Die ehemalige Tanzlehrerin Zelda Kaplan, bekannt durch ihre von ihren Afrikareisen inspirierten großgemusterten Klamotten, tanzte im Juni letzten Jahres die ganze Nacht im Gramercy Park Hotel durch, um ihrem 95. Geburtstag zu feiern.

Zu Ruhm gelangte sie erst 2003 durch den Dokumentarfilm “Her Name Is Zelda”.

Fotos: wenn.com