Samstag, 25. Februar 2012, 10:52 Uhr

Whitney Houston: Erbt der heimliche Adoptivsohn von ihren Millionen?

New York. Whitney Houstons bisher geheimgehaltener “Adoptiv-Sohn” Nick Gordon (22) soll angeblich einen Anteil von dem auf knapp 32 Millionen Dollar geschätzen Vermögen der am 11. Februar verstorbenen Sängerin bekommen. Das war aus dem Umfeld der Familie gestern zu hören.

Eine Quelle sagte dazu der britischen ‘Sun’: “Wenn er nicht in ihrem Testament auftaucht und alles an Bobbi geht, dann wird es nur daran liegen, dass es geschrieben wurde, bevor sie Nick aufnahm. Sollte das tatsächlich der Fall sein, wird Bobbi sicherstellen, dass sich um Nick gekümmert wird, weil das genau das wäre, was ihre Mutter gewollt hätte und weil er für sie wie ein Bruder ist.”

Die Beziehung zwischen dem jungen Mann und Whitney Houston soll sehr eng gewesen sein.

Auf alle Fälle wolle Whitneys Tochter Bobbi Kristina ihn für den Fall finanziell unterstützen, wenn er nicht im Testament steht.

Der Pop-Superstar nahm Nick Gordon in ihrem Zuhause in Atlanta/Georgia, als kleiner Junge auf, um ihn aus seinen gestörten Familienverhältnissen zu holen.

Obwohl er offiziell nie adoptiert wurde, nannte er die Sängerin “Mama” und für Bobbie war er faktisch ein Bruder.

Auf Twitter sind in den letzten Tagen einige Schnappschüsse von Nick mit Bobbi Kristina und auch mit Whitney Houston aufgetaucht. Kurz nach ihrem Tod postete Nick: “Sie hatte immer die loyalsten Fans und das wird weiterhin so bleiben. Danke.”

Gordon kam im letzten Jahr mit dem Gesetz in Konflikt als er eine Waffe gezogen hatte bei dem Versuch, einen Streit zwischen Bobbi Kristina und ihrem Ex-Freund zu schlichten. In derselben Nacht war die minderjährige Bobbi wegen Alkohol- und Drogenmißbrauchs kurzzeitig inhaftiert worden.

Obwohl Whitney Houston mit Schulden-und Drogenproblemen kämpfte, soll sie das Millionenvermögen besitzen, dass durch die erhöhte Verkaufszahlen nach ihrem Tod noch erheblich ansteigen dürfte.