Dienstag, 28. Februar 2012, 22:15 Uhr

Oscars 2012: Donald Trump rechnet mit Sacha Baron Cohen ab

Los Angeles. Immobilienmagnat Donald Trump (65) verurteilte jetzt auf das schärfste die Aktion von Sacha Baron Cohen (40) vor der Oscar-Verleihung. Der erschien – wie berichtet -in Diktator-Uniform mit einer goldenen Urne in den Händen, die er kurze Zeit später auf dem Anzug von Fernsehreporter Ryan Seacrest und dem roten Teppich verschüttete.

Das alles war ein PR-Stunt für Cohens neuen Film ‘Der Diktator’.

Seacrest versicherte nun, dass er wirklich keine Ahnung von dem unverschämten Streich hatte und wurde nun auch von Trump verteidigt, der sich in einem Internet-Video richtig über Cohen ausließ. “Diese drittklassige Figur namens Sacha Baron Cohen dachte, er würde was Nettes und Lustiges machen, wenn er Asche auf Ryan Seacrest auskippt. Ryan Seacrest ist ein toller Kerl und das war eine Schande.”

Der Milliardär mit der komisch nach vorn gekämmten Haartolle kritisiert in dem kleinen Filmchen vor allem auch die Bodyguards, weil der Cohen die Urne nicht rechtzeitig weggenommen hatte. Außerdem bestand er darauf,dass der Komiker Konsequenzen für seine Taten tragen müsse. “Wenn das passiert mit richtiger Security vor Ort passiert wäre, dann würde Sacha Baron Cohen jetzt wahrscheinlich im Krankenhaus liegen. Er hätte einen Schlag ins Gesicht bekommen, so dass er nicht gewusst hätte, wie ihm geschieht. Ich wünsche mir nur, dass Ryan sich rächt und ich wünsche mir, dass der Wachmann gefeuert wird.”

Trump regt sich nicht ohne Grund über Sacha Baron Cohen auf, wurde er doch im Jahr 2003 auch Opfer von einem seiner Streiche. Damals wurde er von dem Schauspieler reingelegt, als der ihn als sein Alter Ego Ali G interviewte.

Fotos: YouTube, A.M.P.A.S.