Freitag, 06. April 2012, 14:12 Uhr

"The Cold Light Of Day": Sigourney Weaver erstmals als eiskalte Schurkin

In ‘The Cold Light Of Day’ (kommt am 3. Mai in die deutschen Kinos) gerät ein junger, unbescholtener Mann in Lebensgefahr und muss mit allen Mitteln versuchen, das Leben seiner Familie zu retten. In den Hauptrollen des nervenaufreibenden Entführungs-Thrillers sind Bruce Willis („Stirb langsam“-Reihe, „Armageddon“) und Henry Cavill („Man of Steel“, „Krieg der Götter“) zu sehen. An ihrer Seite spielen Sigourney Weaver („Avatar – Aufbruch nach Pandora“, „Alien“-Reihe) und Caroline Goodall („Plötzlich Prinzessin!“).

Die mitreißende und actionreiche Hetzjagd durch die Straßen Madrids wurde von dem französischen Regisseur Mabrouk el Mechri („JCVD“) inszeniert.

“‘The Cold Light Of Day‘ ist ein Actionthriller über einen jungen Amerikaner namens Will Shaw, der mit seiner Familie ein Ferienwochenende in Spanien verbringen will und dabei erfahren muss, dass sein Vater ein Doppelleben führt“, erklärt Produzent Trevor Macy. „Als seine Familie entführt wird, kommt Will der Wahrheit über seinen Vater auf die Spur, rettet seine Familie und ist der Held des Tages.“

Der packende Streifen spielt in Madrid und den Küstenregionen Spaniens, wo er auch an Originalschauplätzen im Sommer 2010 gedreht wurde. Da der Film in den letzten dreißig Jahren fast die einzige englischsprachige Filmproduktion war, in der ein in Spanien angesiedelter Film auch in Spanien gedreht wurde, fühlten sich die Produzenten und das Studio zu größtmöglicher Authentizität verpflichtet. Die Dreharbeiten entpuppten sich als ein echtes Erlebnis.

„Madrid und Spanien sind den Kinozuschauern nicht so vertraut wie etwa Frankreich, England oder Italien. Das macht unsere Locations ziemlich einzigartig“, findet Macy. „Es ist lange her, seit in Madrid eine ausländische Großproduktion gedreht wurde. Wir hätten mit den spanischen Kollegen, der Filmkommission von Madrid und den Möglichkeiten, die man uns gab, nicht zufriedener sein können“, fügt der ausführende Produzent Kevin Mann hinzu.

Henry Cavill („Krieg der Götter 3D“, der kommende Superman in „Man of Steel“) stürzte sich als Will Shaw mit Feuereifer in eine darstellerische Tour de Force, als ein Mann, dessen Familie entführt wurde die nur noch 24 Stunden zu leben hat, sollte es ihm nicht gelingen, die Forderungen der Kidnapper zu erfüllen.

„Er ist ein außergewöhnlicher Schauspieler“, lobt Macy den Hauptdarsteller. „Seine Performance in ‘The Cold Light Of Day’ ist wirklich auf den Punkt. Er spürt instinktiv, was er tun muss, um das Publikum in Wills Lage zu versetzen, die Lage eines ganz normalen Typen, der in lebensgefährliche Umstände gerät. Damit steht und fällt der ganze Film.“

Für Henry Cavill verliefen die Vorbereitungen auf diese Rolle anders als bei früheren Projekten. „Ich kam gerade von Dreharbeiten zu einem Film, in dem ich jemanden spielte, der superfit ist und andere Männer mit links erledigt, also ziemlich genau das Gegenteil von dieser Rolle. Man sagte mir, ich dürfe weder Liegestütze noch sonst ein Workout machen, sollte so viel essen und trinken wie möglich, um so durchschnittlich und normal auszusehen, wie es in dieser kurzen Zeitspanne ging.“

Die Rolle von Wills Vater Martin Shaw übernahm der legendäre Actionstar Bruce Willis.

„Summit Entertainment schlug Bruce vor, weil sie bereits bei ’R.E.D. – Älter. Härter. Besser.’ erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet hatten“, erklärte Macy. „Er sprang sofort auf das Drehbuch und Mabrouk an, der Rest ist Geschichte.“ Das Doppelleben seiner Filmfigur gefiel Willis dabei ganz besonders.

Der Superstar sagte dazu: „Ich mochte das Verhältnis zwischen Vater, Sohn und der Familie und dieses Schockmoment, als sich herausstellt, dass er nicht der ist, der er immer vorgab zu sein. Außerdem wollte ich mit Mabrouk und Henry zusammenarbeiten und die Story gefiel mir auch. Das Drehbuch war sehr gut geschrieben.“

Martins langjährige Partnerin Carrack wird von der legendären Sigourney Weaver gespielt. Die Interessen der CIA-Agentin sind ganz anders als sie zuerst erscheinen, sie entpuppt sich als Martins ultimative Feindin.

„Sie ist die archetypische CIA-Schurkin und da ich so eine Rolle noch nie gespielt hatte, war ich ganz begeistert davon und wollte herausfinden, was ich aus so einer Figur alles herausholen kann“, sagt Weaver über Carrack. „Dabei sehe ich sie nicht als kaltblütige Killerin, obwohl sie ja genau das macht. Auf mich wirkt sie vielmehr wie eine sehr praktische Person.“

„Das Drehbuch steckt voller Überraschungen, weil wir Will permanent unterschätzen und er uns zunehmend in die Quere kommt. Um diese spannende Dynamik geht’s in dem Film“, sagt Weaver.

Obwohl Weaver in vielen Actionthrillern mitgespielt hat, ist Carrack ihr erster Bösewicht. „Es war toll“, sagt sie. „Den Schurken zu spielen, macht viel mehr Spaß, als ich gedacht habe.“ Kevin Mann dazu: „Für einen Produzenten wird ein Traum wahr, wenn er mit Bruce Willis und Sigourney Weaver einen Film drehen kann. Die Professionalität und Kompetenz, die sie mitbringen, ist eine einzigartige Erfahrung für alle Beteiligten des Projektes, ob Darsteller, Crew oder Regisseur. Wenn man sie dann noch in sehr brenzlige Situationen verfrachten darf und zusieht, wie sie sich in die Arbeit stürzen und atemberaubende Performances zutage fördern, dann macht es allen einfach nur noch riesigen Spaß.“