Montag, 11. Juni 2012, 11:01 Uhr

Pattinson: "Die Anzahl von Leuten, die glauben, ich bin dumm, ist überraschend"

Robert Pattinson gesteht, dass er nicht wegen seiner Fans, sondern wegen seiner Kritiker immer weiter Filme macht. Im Gespräch mit der britischen Zeitung ‘The Guardian’ verrät der 26-jährige Schauspieler, dass er sich nicht von gutem Zuspruch motivieren lässt und stattdessen von denen, die ihn hassen, angetrieben wird. “Mir ist alles egal, außer die Leute mit negativen Meinungen über mich”, erklärt er. “Das treibt mich immer zum nächsten Projekt.”

Nachdem Pattinson mit Anfang 20 in den ‘Twilight’-Filmen als Vampir Edward Cullen weltweit den Durchbruch schaffte, glaubt er nun, es schwerer als andere Stars in seinem Alter zu haben. “Die Anzahl von Leuten, die annehmen, dass ich wirklich dumm bin, ist überraschend”, so der Brite, der im Übrigen in Deutschland das Gefühl hat, von der Öffentlichkeit nicht besonders gemocht zu werden. “Ich glaube, es wird angenommen, dass jeder, der einen Teenie-Film gedreht hat, zwangsläufig ein Idiot sein muss. Keine Ahnung, vielleicht bin ich das auch. Wenn man mit manchen der besten Schauspieler redet, merkt man, dass sie nicht gerade die Hellsten sind.”

Seinen Spitznamen ‘R-Patz’ kann Pattinson indes überhaupt nicht ausstehen, wie er zugibt. “Ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat, dieses ‘R-Patz’. Ich will diese Person erwürgen”, macht er seinem Unmut über den Beinamen Luft.

In den Kinos darf sich Robert Pattinson indes wieder ab dem 5. Juli beweisen. Dann wird er nämlich als millionenschwerer Vermögensverwalter Eric Packer in David Cronenbergs Drama ‘Cosmopolis’ zu sehen sein. (Bang)