Dienstag, 19. Juni 2012, 13:51 Uhr

Neuer Stripperfilm "Magic Mike" unter Beschuss: Alles nur geklaut?

Channing Tatum wird von seinen alten Stripper-Kollegen beschuldigt die Idee zu seinem neusten Film ‘Magic Mike’ von ihnen gestohlen zu haben.
Ab dem 16. August wird der 32-jährige Schauspieler als Stripper in der Komödie zu sehen sein, die – wie er behauptet – auf seinen eigenen Erfahrungen in dem Beruf beruhen. So sorgte er einst mit seinen Entkleidungskünsten in Florida für Ohnmachtsanfälle.

Thomas ‘Awesome’ Austin und London Steele – zwei ehemalige Stripper, mit denen Tatum (unten in einer Szene mit Co-star Alex Pettyfer) einst arbeitete – behaupten nun jedoch, dass Tatums neuster Kino-Streich keine Darlegung seiner eigenen Erlebnisse, sondern von ihnen inspiriert sei. Dass er sie bei der Arbeit an dem Film, den er außerdem produzierte, nicht zu Rate zog, ärgert die beiden Männer nun.

“Er hat nur vier Monate lang getanzt”, gibt Austin, der Tatum während seiner Zeit als Entkleidungskünstler so einige Moves beibrachte, gegenüber ‘TMZ.com’ zu bedenken. “Wie viel hätte ihm in der Zeit schon widerfahren können?”

Für Tatums Erfolg freuen sich Austin und Steele zwar, trotzdem fühlen sie sich von ihm hintergangen. So sei sogar der Titel des Streifens geklaut: ‘Magic Mike’ sei nämlich ein Beiname, den Austin sich für einen anderen Tänzer ausgedacht hatte.

In ‘Magic Mike’ geht es um den Stripper Mike Martingano (gespielt von Tatum), der eigentlich von einer Karriere als Möbel-Designer träumt, dann jedoch ‘The Kid’ (Alex Pettyfer) begegnet und ihn – um ihn als Stripper-Nachwuchs auszubilden – unter seine Fittiche nimmt. Als er sich in dessen Schwester (Cody Horn) verliebt, sieht er das jedoch als Möglichkeit, um sich von seinem Alter Ego ‘Magic Mike’ loszusagen.

Von seiner Zeit als Nackttänzer hat Tatum indes keine guten Erinnerungen, wie er kürzlich zugab. Im Interview mit dem Magazin ‘Out’ gestand er: “Man ist einfach nur ein Kerl, der seine Klamotten auszieht und dann in einem dummen Kostüm wie ein Idiot aussieht. Das Ausziehen habe ich nie genießen. Du stehst auf der Bühne, die Leute schreien dich an und die fühlst dich wie ein Rockstar, dabei bist du ein Niemand.”

Fotos: Concorde/Claudette Barius