Donnerstag, 21. Juni 2012, 8:42 Uhr

Rupert Everett hat Mitleid mit John Travolta: "Es muss der Horror sein!"

Rupert Everett glaubt, dass es für John Travolta schlimm sein muss, nicht geoutet zu sein. Der britische Schauspieler deutet am Rande des BMW Golf Cup in Berlin (siehe Foto mit Franziska Knuppe) im Interview mit der ‘Bild’-Zeitung an, dass an den Gerüchten, sein amerikanischer Kollege würde ein Doppelleben hinsichtlich seiner Sexualität führen, etwas dran sein könnte. Aber er drückte es etwas umständlich aus.

“Ja, für ihn, der sich ja nicht als homosexuell geoutet hat, muss es der Horror sein! Er tut mir leid”, gibt Everett, der sich im Alter von 25 Jahren zu seiner Homosexualität bekannte, zu.

Derweil fühlt er selbst sich mit seiner Sexualität sehr wohl – vor allem in Deutschland, da das Land “generell sehr schwulenfreundlich” sei.
So wollte sich Everett eigentlich vor vier Jahren ein Haus in Angela Merkels Heimatstadt Templin kaufen, woraus aber nichts geworden sei. “Schade, denn ich bin ein großer Angela-Merkel-Fan und hätte gern in ihrer Nähe gewohnt”, gesteht er lachend. “Sie macht gute Politik – im Gegensatz zu unserem Premier David Cameron. Ich hasse ihn, er ist ein Idiot!”

Momentan ist der 53-Jährige zwar mit einem Brasilianer liiert, eine Hochzeit käme für ihn aber niemals in Frage: “Hochzeit? Nein, ich hasse Heiraten! Eine total überflüssige Sache. Wenn ich auf Hochzeiten war, bin ich irgendwann immer geflüchtet.” (Bang)

Foto: wenn.com/Patrick Hoffmann