Donnerstag, 02. August 2012, 16:33 Uhr

Alles über Jason Segel als "Jeff, der noch zu Hause lebt"

Star-Komiker Jason Segel ist längst nicht mehr nur für seine beliebte Parade-Rolle als Marshall Eriksen in der erfolgreichen ProSieben Comedy Serie „How I Met Your Mother“ bekannt. Mit seinen großen Erfolgen wie „Nie wieder Sex mit der Ex“, „Die Muppets“ oder „Bad Teacher“, hat er es nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Drehbuchautor, Produzent und Komponist in die Top Liga Hollywoods geschafft.

Jetzt ist er in ‘Jeff, der noch zu Hause lebt’ zu sehen.

Seinen Durchbruch hatte das in Los Angeles geborene Multitalent bereits mit 19 Jahren in Judd Apatow’s Emmy- Award-nominierten Serie „Voll daneben, voll im Leben“ in der Rolle des Freaks Nick Andopolis. Dies sollte der Anfang einer langjährigen Zusammenarbeit mit Erfolgsproduzent, -regisseur und -drehbuchschreiber Judd Apatow („Beim ersten Mal“, „Fast verheiratet“) werden, den Segel noch heute als seinen Mentor bezeichnet.

Schließlich gehören neben Jason Segel auch Jonah Hill und Seth Rogan zu den Schauspielern, die mit den Filmen und TV-Serien von Comedy-Größe Apatow den klischeehaften Charakter der männlichen Hauptrolle ganz neu definiert haben: sensibel, humorvoll und irgendwie immer auf der Suche nach sich selbst.

Er selbst bezeichnet sich als Anti-Held, aber genau darin liegt sein Erfolg. Seine Figuren und Skripte erzählen von sensiblen Typen in komplizierten Beziehungen – Machos haben in seinen Filmen keinen Platz. So hat es auch Jeff, den Segel in JEFF, DER NOCH ZU HAUSE LEBT (Kinostart 9. August 2012) verkörpert, nicht sehr weit gebracht und wartet mit Anfang 30 noch auf ein Zeichen des Universums, um endlich den Sinn seines Lebens zu finden.

Es ist einer der Rollen, in denen Segel beweist, warum er sich in den letzten Jahren zu einem der gefragtesten Schauspieler der kalifornischen Filmschmiede entwickelt hat – auch wenn sich Jason Segel eher als „Underdog“ in der Kategorie der männlichen Hauptdarsteller sieht: „Ich bin ein bisschen der Anti-Typ, und der kommt wohl ganz gut an im Moment. Vielleicht ist es ja gerade Zeit für den sensiblen Mann in Hollywood.“

Und darum gehts: Der arbeitslose Jeff (Jason Segel) ist alles andere als ein Durchstarter: mit seinen 30 Jahren sitzt er die meiste Zeit im Wohnzimmer kiffend auf seiner Couch und philosophiert über seinen Lieblingsfilm „Signs – Zeichen“… dieses Wohnzimmer ist ausgerechnet im Keller des Elternhauses, in dem er und sein ungleicher Bruder Pat (Ed Helms) aufgewachsen sind.

Jeff lebt noch zu Hause – weiter hat er es in seinem Leben bisher nicht geschafft. Auch seiner besorgten Mutter Sharon (Susan Sarandon) gehen langsam die Ideen aus, wie sie ihren trägen Sohn dazu bringen könnte, endlich seinen eigenen Weg zu gehen und auszuziehen. Fern von der Verwirklichung ihrer eigenen Träume, bleibt ihr nur noch tagtäglich die Hoffnung, dass Jeff zumindest die kleinen Aufgaben im Haushalt erledigt hat, bevor sie abends von der Arbeit nach Hause kommt.

Aber für Jeff ist das Leben alles andere als einfach. Er ist davon überzeugt, dass ein Mensch nur auf die Zeichen des Universums achten muss, um sein Schicksal und den ihm vorgezeichneten Lebensweg zu erkennen. So wird z.B. der Weg in den Baumarkt durch skurrile Begegnungen und scheinbar bedeutsame Ereignisse plötzlich zur Suche nach dem Sinn seines Lebens … denn nichts passiert ohne Grund!

Der Film startet am 9. August.