Mittwoch, 08. August 2012, 21:51 Uhr

Madonna eröffnet in Moskau ein neues Studio ihrer Fitnesskette

Popdiva Madonna (53), derzeit auf Russland-Tour präsentierte am Montag in Moskau eine neue Filiale ihrer Fitnessstudiokette ‚Hard Candy Fitness’ – siehe Foto. Fitnessbegeisterte können dort nun die von der Sängerin speziell entwickelten Workouts testen. Eine weitere Filiale soll demnächst noch in St. Petersburg eröffnet werden.

Ganz günstig ist das Herumsporteln in den ‚Hard Candy Studios’ natürlich nicht, wie Mitbegründerin Irina Razumova bei der Eröffnung laut ‘Moscow Times’ erklärt. Manche Programme kosten zwischen 1.500 und 5.000 Dollar. Dafür können die Kunden zwischen 80 Workout-Trainingsprogrammen auswählen. Somit erklärt sich auch der happige Preis.

Doch wer jetzt Feuer und Flamme ist, muss sich hinten anstellen. Denn der unfassbare 35.000 Quadratmeter große Fitnesstempel hat eine lange Warteliste.

Warum sich Madonna entschieden hat eine Filiale ausgerechnet in Moskau zu eröffnen, erklärt sie so: „Ich kann sagen, warum ich mir Moskau ausgesucht habe. Zu aller erst liebe ich diese Stadt einfach, und ich habe hier gute Erfahrungen mit meiner Show gemacht. Und außerdem glaube ich, dass die Leute hier eine wirklich gute Arbeitsmoral haben. Sie interessieren sich für Fitness und arbeiten viel, diese Stadt ist ein guter Ort für ein Fitnessstudio.“

Ansonsten gibt es übrigens noch weitere Niederlassungen in Chile und Mexiko.

Bei ihrem Konzert in Moskau engagierte sich Madonna übrigens auch für die Freilassung der drei Musikerinnen der russischen Band ‘Pussy Riot’. Das Protestgebet der drei Frauen in einer Kirche am 21. Februar sei für niemanden eine Bedrohung gewesen, weder für den Gklsauiben, noch für die russische Regierung.

“Diese drei Mädchen – Nadja, Mascha und Katja – haben etwas ganz Mutiges getan und sie haben dafür bezahlt. Und ich bete für ihre Freilassung“, zitierte die Agentur Interfax die Sängerin. “Ich komme aus Amerika, wo wir frei unsere Meinung äußern können, auch wenn andere damit nicht einverstanden sind, auch wenn die Regierung meine Meinung nicht teilt. All das ist Demokratie.” (TT)

Foto: wenn.com