Samstag, 11. August 2012, 15:11 Uhr

Razorlight: Das erste Album seit vier Jahren ist fast fertig

Nach ihrem wahnsinnigen Single-Erfolg ‘Wire to Wire’ ist sind Razorlight vom Musikmarkt nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist es die letzten Monate relativ still um Sänger Johnny Borrell und seinem Team geworden.

Doch jetzt meldet sich die englisch-schwedische Band mit einem brandneuen, vierten noch namenlosen Album zurück. Es ist das erste seit vier Jahren. Und die Gruppe selbst ist hellauf begeistert von ihrem neuen Meisterwerk. Wie Borrell selbst erklärte, hat er sich bei der Arbeit wieder “darin verliebt, Musik zu machen” und eben deswegen sind die Songs des Albums ein echtes, hörbares Ereignis für alle Fans.

Die Arbeit an dem bisher unbenannten Album ist fast beendet und die Musiker können es kaum erwarten, ihre Zuhörer damit zu beglücken. Die Besetzung der Band hat sich übrigens geändert. Nach Angaben von Frontmann Johnny hat sich ein paar neue Jungs mit an Bord geholt. “Auf unseren vierten Album ist sehr viel Energie zu spüren und das liegt an unseren neuen Männern,” erklärte er dem Magazin ‘New Musical Express’. “Auf unserer ersten Platte war sehr viel Rock´n´ Roll zu hören. Die zweite war dann ein Pop-Album. Das dritte war eher ein Bruch und wir haben uns damit von unserem ursprünglichen Stil entfernt.”

Mit dem dritten Album ‘Slipway Fires’ präsentierte Razorlight gewagten aufpolierten Pop, der ein wenig an Snowpatrol erinnerte. Die erste Single-Auskopplung ‘Wire to Wire’ eroberte sofort die Spitze der Charts, doch die zweite Single ‘Hostage of Love’ konnte den Erfolg nicht toppen und für die Band ging es wieder ein kleines Stückchen abwärts. Die dritte Platte von Johnny und Co soll dieses Mal ganz anders werden. “Ich habe die Energie unseres ersten Albums und die Unwiderstehlichkeit des zweiten zusammengemischt, um das vierte Album zu etwas ganz Besonderem zu machen. Es ist fast fertig und während der Arbeit habe ich mich erneut in die Musik verliebt.”

Im Moment kann der Sänger an nichts anderes mehr denken, als an seine Songs und die Auftritte mit seinen Bandkollegen. Laut seinen eigenen Worten gibt es für ihn im Augenblick nichts größeres als Musik zu machen und auf der Bühne zu stehen, egal wo und wann. “Meine Philosophie ist gerade, dass ich überall spielen würde, zu jedem Zeitpunkt. Ich denke mir ‘Wir sind verdammte Musiker, also lasst uns verdammt nochmal einfach spielen!'”. (SV)

Foto: wenn.com