Montag, 13. August 2012, 13:44 Uhr

Birdy: Das Pianopop-Wunderkind stellt sich dem deutschen Publikum vor

„Ein neuer Star“! Drei Worte genügten dem Nachrichtenmagazin ‚Focus’ als Fazit seiner Kritik über das schlicht mit ihrem eigenen Künstlernamen betitelte Debütalbum von Birdy.

Dieses Resümee lässt sich mit Fakten untermauern: Gigantische 40 Millionen Mal wurden bei YouTube die diversen Musikvideos jener Newcomerin angeklickt, die Rezensenten wie Konsumenten auf Anhieb begeistert und die in vielerlei Hinsicht eine erfrischende Ausnahmeerscheinung im allzu oft ebenso kalkulier- wie vorhersehbaren Musikgeschäft darstellt. Schließlich war Jasmin van den Bogaerde, so ihr bürgerlicher Name, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 2011 erst 15!

Trotz ihrer Jugend verfügt die gebürtige Engländerin allerdings über eine erstaunlich reife, volle Stimme. Zudem fasziniert die intensive Interpretation ihrer meist melancholischen Lieder, zu denen sie sich am Klavier selbst begleitet oder von nur dezenter Instrumentierung umrahmen lässt. Bei den Songs handelt es sich – mit einer Ausnahme – nicht um Eigenkompositionen, sondern Neuarrangements „einiger der schönsten Indiepop-Werke der vergangenen Jahre“ (Rolling Stone). Darunter Stücke von Musikern wie Bon Iver („Skinny Love“), The Fleet Foxes („White Winter Hymnal“) oder Phoenix („1901“).

Birdys Bekanntheitsgrad noch weiter steigern dürfte die Tatsache, dass sie mit „Just A Game“ auf dem Bestseller-Soundtrack des Kinokassenknüllers „The Hunger Games – Die Tribute von Panem“ vertreten ist. Optimale Voraussetzungen also für die beiden Deutschlandkonzerte Anfang September, welche die unweit Southampton lebende Schülerin während ihrer Ferien absolviert. Der Eintritt zu den Gastspielen kostet 20.– Euro (zzgl. Gebühren). Karten sind an den Vorverkaufsstellen erhältlich.