Freitag, 17. August 2012, 22:37 Uhr

"Possession - Das dunkle in Dir": Ein Vater kämpft um das Leben der Tochter

Ein Mädchen in den Fängen eines gnadenlosen Dämons und ein Vater im Kampf um das Leben seiner Tochter. Das ist kurz zusammengefaßt die Story des neuen Horrorfilms ‘Possession – Das dunkle in Dir’. Deutscher Kinostart ist der 8. November.

Ole Bornedal („Deliver us from Evil“, „Nightwatch – Nachtwache“) beweist sich mit ‘Possession – Das dunkle in Dir’ ein weiteres Mal als gekonnter Grenzgänger zwischen europäischem Autorenfilm und kommerzieller Hollywoodproduktion. Sein Stil von brillant komponierte Bilder und sein hervorragendes Gespür für Stimmungen und Locations bleiben auch im Mainstream unverwechselbar.

Die erst zwölfjährige Natasha Calis erweist sich als absoluter Glücksgriff für die Darstellung der ungezähmten Furie an der Seite von Jeffrey Dean Morgan (Watchmen, P.S. Ich liebe Dich) und Kyra Sedgwick (The Closer, The Woodsman). Hochwertige SFX und überzeugende Darsteller machen den von Sam Raimi („Tanz der Teufel“, „Spiderman 1-3“) produzieren Exorzismus-Thriller zu einem Body-Horror mit hohem Gänsehautfaktor.

Und darum geht’s: Bei einem Flohmarktsbesuch ersteht die kleine Em (Natasha Calis) ein antikes Kästchen. Das Mädchen ist begeistert von ihrem neuen „Schatz“. Ihre Eltern Clyde (Jeffrey Dean Morgan) und Stephanie Brenck (Kyra Sedgwick) schenken der neuen Obsession zunächst keine große Beachtung, bis Em sich zunehmend sonderbar verhält und immer aggressiver wird.

Bei seinen Nachforschungen, was es mit dem geheimnisvollen Kästchen auf sich hat, stößt Clyde auf einen alten, jüdischen Volksglauben, nach dem in dem Kästchen ein Dibbuk gefangen sein soll. Ein Totengeist, der von den Seelen der Lebenden zehrt. Es besteht keine Gefahr, so lange der Dibbuk in seiner Kiste gefangen ist. Doch Em hat den Deckel geöffnet und einem Parasiten gleich, hat sich der teuflische Insasse bereits tief in seinen unschuldigen Wirtsorganismus gebohrt …

Fotos: Studiocanal