Freitag, 24. August 2012, 17:34 Uhr

Royal Republic: Das dritte Album der Schwedenrocker ist da

Sie sind nicht nur die tanzbarste Rock-Formation der Neuzeit, sondern auch bis zum gut frisierten Haaransatz voller Adrenalin und Selbstvertrauen: Royal Republic, ein sympathisches und bodenständiges Quartett aus Malmö, das mit seinem neuen heute erschienen Album „Save The Nation“ ein zwar schwer zu eroberndes, aber völlig realistisches Ziel anvisiert: Das Herz der Massen.

Ein geschichtsträchtiger Ort, diese Hansa Studios in Berlin. David Bowie inspirierte der Anblick eines sich küssenden Pärchens vom Studiodach zu seinem Song „Heroes“. Depeche Mode ernannten in den Hansa Studios das Jahr 1983 zur „Construction Time Again“ und U2 erschufen in Berlin im Jahr 1 nach dem Mauerfall ihr Meisterwerk „Achtung Baby“. Und nun also Royal Republic, diese ständig unter Dampf stehende Arbeitsmaschine von vier Freunden, die unweit von Potsdamer Platz und Brandenburger Tor kürzlich ihr neues Album „Save The Nation“ unter der Ägide von Produzent Michael Ilbert einspielte.


Royal Republic – Addictive on MUZU.TV.

Dabei erinnert das Werk sowohl in Sound als auch Stimmung an die atemberaubenden Live-Shows, die Royal Republic im Laufe ihrer recht kurzen aber dennoch heftigen Karriere absolvierten – stets am Limit und immer mit einem Lächeln im Gesicht.

Die erste Single des neuen Albums namens „Addictive“ zeugt dagegen von einer weiteren Spielwiese, auf der sich Royal Republic neuerdings austoben, wenn auch mit einer deutlichen Schlagseite zum bandtypischen Humor. So erklärt Schlagzeuger Per Andreasson, dass „Addictive“ vor allem von drei Dingen handelt: Sex, Drogen und Liebe.“ Und Adam erklärt das im Refrain stakkatoartig vorgetragene „(a)dic“-Gewitter mit einem Augenzwinkern: „Ich gerate nur selten ins Stottern, aber ausgerechnet bei dem Wort ’addictive’ komme ich nach der ’dic’-Silbe immer ins Stocken“, lacht er.