Samstag, 25. August 2012, 12:52 Uhr

Prinz Harry: Weitere Nacktfotos und auch Videos in Umlauf?

Der Nacktfoto-Skandal um Prinz Harry (27) gehört zu den Aufregern der Woche, aber auch des laufenden Jahres und dürfte definitiv auch Geschichte schreiben. Nachdem das US-Portal TMZ zuerst die Bilder präsentierte, zog die britische ‘Sun’ am Freitag ungeachtet der Warnungen des Königshauses nach und zeigte die von der Fotoagentur ‘Splash News’ angebotenen Bilder großformatig in der Printausgabe des Blattes – als “gedrucktes Souvenir”.

Damit stellte sich das britische Revolverblatt erstmals demonstrativ gegen das Königshaus. Es sei nicht einzusehen, dass die Fotos im Internet frei zugänglich seien und den Briten vorenthalten werden sollten.

Nun berichtet britische Medien, dass die an der Strip-Billard-Party in einem Hotel in Las Vegas beteiligten Damen offenbar noch mehr Bilder verkaufen wollen. Dem britischen Promi-Journalisten Max Clifford (69), Intimus von TV- und Platten-Mogul Simon Cowell, seien angeblich weitere Fotos und Videos von “zwei amerikanischen Frauen” angeboten worden.

Gegenüber AP sagte er: “[Sie] sagten, sie hätten viele interessante Dinge: Bilder, Videos, solches Zeug.” Clifford, einer der bekanntesten Publizisten des Vereinigten Königreichs und bekannt dafür pikante Stories an Zeitungen zu verkaufen, habe den Ankauf aber abgelehnt: “Ich könnte dies nicht rechtfertigen. Es ist eine Verletzung seiner Privatsphäre. Deshalb habe ich nein gesagt.”

Laut TMZ hätten “mehrere Mädchen” Bilder auf der Party mit ihren Handys gemacht, auch nachdem sich einige ihrer Kleidung entledigten.

Unterdessen zeigte sich Arthur Landon, ein enger Freund des Prinzen empört über die veröffentlichung der Fotos. Dem ‘Daily Telegraph’ sagte er dazu: “Es ist wirklich verwerflich, dass jemand Prinz Harrys Gastfreundschaft akzeptiert und dann diese Fotos mitnimmt”.

Ganz sicher habe keiner von Harrys Freunden diese Fotos gemacht. Die ‘Sun’ hatte zuvor eine angeblich Beteiligte der Sause zitiert: “Niemand hat nach unseren Handys gefragt, als wir bei der Party ankamen. Es war offensichtlich, dass Leute Fotos gemacht haben.”

Nun nutzt auch Vivid Entertainment, der größte Porno-Produzent der Welt, den Skandal für PR in eigener Sache. Man habe dem Prinzen ein Angebot in höhe von 10 Millionen Dollar für einen Streifen unter dem Titel ‘The Trouble With Harry’ gemacht.

Darin heiß es: “Wir können Ihnen versichern, der Sex wird gut scripted, und die Kronjuwelen werden in keiner Weise ‘minimiert'”. (KT)

Fotos: wenn.com