Mittwoch, 29. August 2012, 9:27 Uhr

Madonna verteidigt ihre waffenstrotzende Show

Madonna hat sich jetzt vehement gegen die Vorwürfe gewehrt, sie würde mit ihren Live-Auftritten Gewalt verherrlichen wollen. Die Sängerin machte in den letzten Wochen ständig Schlagzeilen in verschiedenen Ländern. Besonders mit dem Gebrauch von Waffenattrappen katapultierte sich die Queen Mum of Pop an die Spitze der kontroversesten Stars. Niemand kann sich mehr so richtig erfreuen an den ausgefallenen, aber mittlerweile ziemlich peinlichen, Live-Auftritten, über die auch zunehmend immer mehr Fans den Kopf schütteln.

Jetzt hat die 54-jährige aber genug von den bösen Anschuldigungen und äußerte sich zu ihren extravaganten, nicht immer ganz jugendfreien Bühnen-Shows. Die umstrittene Musikerin kann es selbst angeblich kaum glauben, dass man sie tatsächlich für eine respektlose und verantwortungslose Künstlerin hält, die der Welt den Gebrauch von Waffen vorlebt. Im Gegenteil, sie sei noch immer vehement gegen Gewalt und körperlichen Angriffen und bei den Show-Waffen würde es sich lediglich um Nachbildungen handeln.

Macht es die Sache dadurch besser?

Jüngere Leute bekommen so ja eher Eindruck, dass Waffen eine alltägliche, ganz normale Sache sind, mit denen nun auch berühmte Musiker herumfuchteln. Alles Quatsch, denkt sich Madonna und erklärte in einem persönlichen Beitrag unter dem Titel ‘Die MDNA-Tour-In Madonnas Worten’: “Es stimmt schon, dass am Anfang der Show ein Menge Gewalt zu sehen ist. Aber wir benutzen ja unechte Waffen und die sollen Metaphern darstellen.”

Dieses Mal wird es sogar ganz poetisch: “Meine Show ist eine Reise. Die Reise einer Seele von der Dunkelheit zum Licht”. Außerdem gibt es nach eigenen Worten des Mega-Popstars sooo viel Liebe auf der Bühne zum Beispiel während ihrer ‘Mirror’-Bühnenshow. Ihr Konzert sei ein “filmisches Muisiktheater”, erklärt sie da und “meine Auftritte während der Show spiegeln meine eigene Reise wider. Die Zuschauer begleiten mich durch meine Geschichte und da können sie ganz klar sehen, dass Liebe die Antwort ist und nicht Gewalt.

Den Feind im Inneren, der aus Enttäuschung, Ablehnung, Vorurteil, Herzschmerz, Eifersucht, Neid und Hass besteht, kann man nur mit Liebe bekämpfen, nicht mit Rache, Waffen oder Gewalt.” Die Leute müssten ihre Shows nur von Anfang bis Ende anschauen, um zu verstehen, worum es wirklich geht. Verzichten will sie auf die Waffen-Attrappen weiterhin nicht,denn ohne die kann das so poetische Gesamtbild der Bühnen-Geschichte nicht existieren. (SV)

Foto: wenn.com