Sonntag, 02. September 2012, 12:44 Uhr

Alanis Morissette tritt gerne als Furie in Erscheinung

Alanis Morissette macht es nichts aus, als zornige Künstlerin wahrgenommen zu werden. Nachdem die Sängerin während der 1990er mit ihrem Hit ‘You Oughta Know’ mit einer schiefgelaufenen Beziehung abrechnete, haftet an ihr bis heute das Image der Furie. Als störend empfindet Morissette dies zwar nicht, möchte aber auch nicht darauf reduziert werden.

“Es ist ein Witz, davon auszugehen, dass jemand nur eine Sache ist”, sagt sie im Interview mit ‘Parade’.

“Wir sind alle so komplexe Kreaturen. Aber wenn ich für irgendetwas stehe, dann ist Zorn ein großartiges Gefühl. Er hat einen schlechten Ruf, kann aber große Veränderungen bewirken.”

Seit Dezember 2010 ist die 38-Jährige Mutter eines kleinen Sohnes und versucht seither, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Einfach sei dies jedoch nicht, gesteht sie.

Auf die Frage, wie sie die Kindererziehung meistert, antwortet Morissette: “Dafür braucht man ein ganzes Dorf. Ich halte es für verantwortungslos, wenn Promis andeuten, dass sie das alles alleine schaffen. Mein Sohn hat ständig Tanten und Onkels um sich herum und mein Mann ist mein Held. Er packt wirklich mit an. Anders würde ich es nicht schaffen.” (Bang)