Montag, 03. September 2012, 17:42 Uhr

Jeremy Renner: Der neue Bourne-Actionheld besucht Berlin

Heute statteten Hollywoodstar Jeremy Renner (41) und Regisseur Tony Gilroy Berlin einen Besuch ab, um der Hauptstadt-Presse im Vorfeld der Premiere von ‘Das Bourne Vermächtnis‘ im Hotel Ritz-Carlton  ihre Aufwartung zu machen. Der Film startet am 13. September in den deutschen Kinos.

Die Handlung von ‘Das Bourne Ultimatum’ bildet den Background zu ‘Das Bourne Vermächtnis’. So können listigerweise die narrativen Stränge aufgegriffen werden, die in den vorherigen Filmen offen blieben.

Die Story lädt etliche Veteranen dieser Franchise ein, ihre Rollen aus vorherigen Bourne-Episoden erneut aufzunehmen, darunter der fünf Mal zum Oscar nominierte Albert Finney („Erin Brockovich“) als Dr. Albert Hirsch, der medizinische Direktor von Treadstone; Joan Allen („Nixon“) als Pam Landy, die interne Ermittlerin der CIA, deren Verbindung zu Bourne in „Das Bourne Ultimatum“ deutlich wurde; David Strathairn („Good Night and Good Luck“) als Noah Vosen, Leiter des Geheimdienst-Sicherheitsprogramms Blackbriar und Scott Glenn („Training Day“) als CIA-Direktor Ezra Kramer.

Für die Rolle des Aaron Cross engagierten die Filmemacher den Oscar-nominierten Jeremy Renner, der sich in dramatischen Rollen ebenso wohlfühlt wie im Action-Genre. „Jeremy ist ein so herausragender Schauspieler, weil er ein komplizierter Kerl ist“, betont Tony Gilroy, der auh gkeichteitig Drehbuchautor der drei vorangegangenen Bourne-Filme war. „Er ist liebenswert und er ist tough; aus dieser breiten Palette kann er schöpfen, und zwar dauernd.“

Regisseur Gilroy bewundert Renners Kunst schon seit langem: „Ich habe ‘Tödliches Kommando – The Hurt Locker’ wohl 18 Mal gesehen. In jeder einzelnen Szene ist er bis aufs Mark in den physischen Aspekt der Ereignisse involviert. Seine Integrität, seine bodenständige und umfassende Wahrnehmung und diese überraschende, explosive Intelligenz machen aus Jeremy den perfekten Cousin von Bourne.“

Jegliche Bedenken der Filmemacher, ob Renner sich in einen Action-Star verwandeln ließe, wurden umgehend ausgeräumt. Der Regisseur nennt seinen Hauptdarsteller wortwörtlich „einen Film-Athleten“: „Als Jeremy zu uns kam, brachte er schon seine ganze Meisterschaft mit. Als er das erste Mal am Drehort probierte, wurde uns berichtet: Oh mein Gott! Wow! Er kann das… und das… und das auch! Wir brauchen da gar kein Double! Jeremy ist so gut, dass er sich schon auf einem Niveau bewegte, an dem die Versicherungsgesellschaft nervös wurde.“

Fotos: Universal Pictures