Samstag, 08. September 2012, 10:17 Uhr

Daniel Craig: "Bond-Filme leben oder sterben abhängig von ihrer Popularität"

Daniel Craig gesteht, dass es ihm nicht leichtfällt, vor der Kamera lustige Momente darzustellen. Der 44-jährige Brite ist ab dem 1. November im heiß ersehnten 007-Streifen ‘Skyfall’ wieder als James Bond zu sehen, tat sich bei den Dreharbeiten jedoch schwer, den berühmten Geheimagenten von seiner humorvollen Seite zu zeigen. In dieser Hinsicht wäre er deshalb gerne wie sein Vorgänger Roger Moore.

“Er hat die Rolle mit Lockerheit verkörpert, aber das kann ich nicht”, so Craig im Interview mit dem ‘Esquire’-Magazin. “Ich muss das spielen. Ich bin nicht James Bond. Ihr kennt mich alle gut genug, um den Unterschied zwischen Bond und mir zu sehen. Ich weiß, dass ich nicht super-lustig bin. Ich muss also daran arbeiten, diese lustigen Momente zu finden.”

Mit einem guten Drehbuch sei dies jedoch leichter. “Wenn die Handlung gut ist, fühle ich mich ziemlich sicher”, erläutert der blonde Schauspieler. “Dann kann ich zwinkern und reiße hoffentlich das Publikum mit. Das war schon immer der Plan bei ‘Skyfall’ – der Film verlässt sich sehr auf ein großartiges Drehbuch und einen großartigen Regisseur.”

Obwohl er früher bei seinen Rollen nicht an die Zuschauer dachte, weiß Craig, dass die Bond-Filme von genau diesen abhängig sind. “Bond-Filme leben oder sterben abhängig von ihrer Popularität”, gibt er zu bedenken. “Sie zwingen dich dazu, dir über das, was die Leute denken, Gedanken zu machen. Und ich bin auf tiefer Ebene in diese Filme verwickelt. Ich denke da ständig dran; wenn der Film kein Geld einspielt, sind wir am Arsch.” (Bang)

Foto: SonyPictures