Dienstag, 11. September 2012, 22:47 Uhr

Darum sehen sich die Pet Shop Boys nicht mehr als Pop-Künstler

Die Pet Shop Boys sehen sich selbst nicht mehr im Pop. Das britische Duo, das vergangene Woche sein neues Album ‘Elysium’ veröffentlichte, findet laut Chris Lowe nicht, dass es noch etwas im heutigen “Pop-Radio” verloren hat. Auch sein Partner Neil Tennant sieht das so.

“Von den Pop-Charts ganz zu schweigen. Wir leben ja in der ‘Featuring’-Ära, Rihanna singt derzeit zum Beispiel auf jedermanns Platte. Madonna hatte ihr Comeback mit Features von Nicki Minaj und M.I.A., sie will aber auch, dass vierzehnjährige Mädchen ihre Musik gut finden! Leider macht dieses Featuren viele Pop-Alben sehr anonym”, findet der Sänger im Interview mit der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’. Dennoch sei es “eine sehr aufregende Zeit”, da man mit diesen Features auch seine Fans austauschen könne.

Auch wenn sie sich in der heutigen Pop-Musik nicht mehr wohlfühlen, ist ein Ende für die Band noch lange nicht in Sicht. “Das Renteneintrittsalter in England liegt bei 67, da haben wir also noch ein wenig Zeit”, versicherte der 58-jährige Tennant kürzlich im Gespräch mit ‘Spiegel Online’. “Vergessen Sie nicht, dass Chris erst 52 ist. Da bleiben uns noch mindestens 15 Jahre.” (Bang)

Foto: EMI