Mittwoch, 12. September 2012, 12:20 Uhr

Popstars: Favorit Alex geht entspannt mit Komplimenten um

Das sind unsere heimlichen Favoriten bei der ProSieben-Show ‘Popstars’: Alex (22) gehört in der diesjährigen Staffel zweifelsfrei zu den schönsten und attraktivsten männlichen Kandidaten. Kaum ein anderer schafft es, den Mädchen reihenweise den Kopf zu verdrehen und ihre Herzen zum Klopfen zu bringen.

Der 22-jährige mit der sanftmütigen Seele versprüht ja stets einen Hauch von Geheimnis und mysteriöser Melancholie. Alex plauderte jetzt im Interview mit klatsch-tratsch.de offen über seine Leidenschaft für die Musik, seine musikalischen Vorbilder und seine berufliche Zukunft.

Der hübsche Sänger nahm schon einmal im Jahr 2009 an der Castingshow ‘Popstars‘ teil, schaffte es damals aber nicht, die Juroren vollständig von sich zu überzeugen. Das ist heute anders, denn jetzt begeistert er Lucy, Senna, D! und Ross immer wieder aufs Neue. Woher kommt dieser plötzliche Wandel? “2009 war ich eigentlich noch ein völlig anderer Mensch mit einer ganz anderen Persönlichkeit, ” erklärte er. “Ich habe es damals nicht weiter geschafft, weil ich einfach noch nicht reif genug und der Sache nicht gewachsen war. Als ich dann auch noch meinen Text vergessen habe, was natürlich nicht passieren darf, war das für die Jury ein Zeichen, dass ich noch nicht so weit bin. Da bin ich dann rausgeflogen. Aber wie man sieht, hab ich es dieses Jahr geschafft und bin ja schon ziemlich weit gekommen,” lacht der sympathische Kandidat aus Heilbronn, Baden-Württemberg.

Alex ist leidenschaftlicher Klavierspieler und schon mit 6 Jahren haute der Sunnyboy kräftig in die Tasten, um seine Umgebung mit wunderschönen Tönen zu verzaubern. “Ich habe als kleiner Junge angefangen, Klavier zu spielen. Eigentlich war ich schon immer musikalisch. Aber irgendwie wusste ich nie so richtig was anzufangen mit meinem Talent und es kam nie so was Großes, wo ich gesagt hätte, das kann ich jetzt nutzen. Aber bei Popstars habe ich dann doch meine persönliche Chance gesehen.”

In den letzten Folgen fiel bereits auf, dass der gelernte Physiotherapeut wahnsinnig gern ruhige Nummern singt. Bei schnellen Popsongs kann er natürlich auch perfekt mithalten, doch wie er uns selbst gestand, gehört sein Herz eigentlich den Balladen. “Ja, ich bin wirklich eher der Schnulzen-Typ. Ich singe gerne romantische und ruhige Lieder.” Er fügte hinzu: “Aber mir ist auch aufgefallen, dass ich das gerne mixe, zum Beispiel mit aktuellen Popsongs. Das heißt ich kann mir sehr gut vorstellen, später mal Balladen zu singen, die aber mit House-Musik aufgemischt werden.” Zu Alex’ musikalischen Vorbildern gehört übrigens unter anderem Jason Derulo, der eben genau nach diesem Prinzip seine Hits entstehen lässt.

Der durchtrainierte sportliche Kerl mit der soften Seite weiß ganz genau, dass er mittlerweile das Image des absoluten Frauenschwarms verkörpert. Wie geht er eigentlich damit um, im Mittelpunkt zu stehen? “Ich höre das schon sehr gern,” gibt er lächelnd zu. “Aber ich habe keinerlei Interesse daran, mich groß in den Vordergrund zu spielen oder ständig darauf herumzureiten, wie toll und gutaussehend ich bin. Das bin ich einfach nicht. Aber ich finde es toll, wenn einen die Frauen auf so gewisse Weise anschauen, wie ich es von früher zum Beispiel nicht kenne.”

Einbildung und Angeberei gibt es eher nicht im Wesen des Sängers, im Gegenteil er sei ganz anders, als viele da draußen oftmals denken. Offenbar glauben viele, dass er viel zu sehr von sich selbst überzeugt wäre, doch das sei überhaupt nicht der Fall. “Ich bin auf keinen Fall übermäßig selbstverliebt oder eingebildet. Ich weiß nur, dass ich mich in den letzten Jahren sehr verändert habe, viel Sport mache und mich um mein Aussehen bemühe. Aber das wird oft falsch gedeutet.”

Falls es mit dem großen Traum in der Popstars-Band zu landen nichts wird, dann hat der schöne Alex aber immer noch eine gute Alternative. “Ich bin ja ausgebildeter Physiotherapeut und wenn es mit der Musik nicht klappt, dann mach ich auf jeden Fall damit weiter. Mein Vater und mein Bruder sind auch Physiotherapeuten und da mein Papa eine eigene Praxis hat, werde ich dann da arbeiten können.”

Mal sehen, ob es der dunkelhaarige Popstars-Boy die nächsten Runden weiterschafft. Auf die Frage, was das Besondere an ihm sei, antwortete Alex: “Ich bin eben nicht so laut und stürmisch, sondern gehöre zu der ruhigen, mysteriösen Sorte. Das macht mich anders, als die anderen. Für mich gibt es keine Streitigkeiten und sinnlosen Probleme, sondern nur die Musik.” Viel Glück Alex!

Fotos: ProSieben/Richard Hübner