Freitag, 14. September 2012, 18:15 Uhr

Frankreichs Film-Ikone Brigitte Bardot fand sich früher hässlich

Brigitte Bardot schaute früher nur ungern in den Spiegel. Obwohl die inzwischen 77-jährige Leinwand-Diva während der 1950er zum weltweiten Sexsymbol wurde, mangelte es ihr damals derart an Selbstbewusstsein, dass sie sich selbst für unansehnlich hielt. “Ich versuchte, mich so hübsch wie möglich zu machen, aber selbst dann fand ich mich hässlich”, berichtet Bardot im Interview mit dem französischen Männermagazin ‘Vogue Hommes International’. “Ich hatte Angst, dass ich nicht den Erwartungen der Menschen entsprechen würde.”

Jetzt mache sie sich allerdings keine Gedanken mehr um ihr Aussehen. “Heute ist mir das in meinem Alter egal”, so die einstige Film-Ikone. “Ich möchte niemanden mehr verführen, nichts und niemanden mehr.”

Nachdem sie 1956 mit ‘Und immer lockt das Weib’ ihren Durchbruch schaffte, zog sich die Französin 1973 abrupt aus dem Filmgeschäft zurück, um sich dem Tierschutz zu widmen. Wie sie nun verrät, habe sie damals ihr Ruhm überwältigt. “Ich wurde buchstäblich von meiner Berühmtheit erdrückt”, gibt Bardot dazu preis. “Niemand kann sich vorstellen, wie schlimm das war. Ein Albtraum. Ich konnte so nicht mehr leben.”

Inzwischen lebt die pensionierte Schauspielerin in Zurückgezogenheit. “Ich bin eine Denkernatur, deshalb passt [dieses Leben] zu mir”, erläutert sie. “Die heutige Welt gefällt mir nicht. Wenn das anders wäre, würde ich vielleicht weniger zurückgezogen leben.” (Bang)

Foto: wenn.com