Montag, 17. September 2012, 13:41 Uhr

"Wir Schauspieler in Deutschland sind nur eine soziale Randgruppe"

Kreativität ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts! Künstlerinnen und Künstler aus Schauspiel, Literatur, Musik, Regie, Games-Entwicklung, Mode und vielem mehr machen sich jetzt stark für eine bessere soziale Absicherung, ein modernes Urheberrecht und besonders die kulturelle und wirtschaftliche Förderung.

Mit der Produktion von viralen Spots für die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag betritt die Hamburger Werbeagentur brand:marke mun auch das politische Parkett. Hintergrund für die Clips ist das „Projekt Zukunft – Deutschland 2020“ der SPD-Fraktion, in dessen Kontext der so genannte ‚Kreativpakt‘ geschlossen wurde. Mit dem Engagement soll die  wirtschaftliche Situation der Kulturschaffenden verbessert und die Rahmenbedingungen kreativer Arbeit optimiert werden.

„Das Engagement der unentgeltlich mitwirkenden Kreativen wie Deutschlands Hollywood-Export David Kross, TV-Star Christian Kahrmann, Regisseur Pepe Danquart, Musikproduzent Tim Renner oder Autorin Katja Kullmann war enorm“, so brand:marke-Geschäftsführer Nils Julius. „Ihrer ehrlichen Stellungnahme ist es zu verdanken, dass die Fülle von komplexen Themen wie Urheberrecht, Kulturförderung und soziale Sicherung verständlich und die Dringlichkeit zum Handeln deutlich wird“.

Und genau darin lag die Herausforderung dieses Projektes: viel Information mit der nötigen Portion Entertainment so zu verknüpfen, dass sich einerseits die viralen Spots erfolgreich verbreiten. Gleichzeitig jedoch will diese Kampagne Konsumenten kreativer Produkte vermitteln, dass Kunst aufwändige Arbeit ist, die entsprechende Wertschätzung und Vergütung verdient.

Seit 16. September startet die Verbreitung über YouTube und über die facebook-Seiten vieler der Mitwirkenden.