Montag, 17. September 2012, 16:39 Uhr

Zac Efron über "Paperboy": "Ich wollte ein Projekt, das Risiken beinhaltet"

Zac Efron sucht nach Projekten, die anspruchsvoll sind. Der amerikanische Schauspieler ist bisher eigentlich vor allem durch Rollen in Teenie- oder Liebesfilmen wie ‘High School Musical’ und ‘The Lucky One – Für immer der Deine’ bekannt.

Mittlerweile ist ihm dieser Erfolg allerdings nicht mehr genug. “Ungefähr zu der Zeit als ‘Wie durch ein Wunder’ rauskam war ich verwirrt”, erklärt er im Interview mit ‘Blackbook’. “Ich war nicht des Geldes wegen hier, ich brauchte nicht noch mehr davon. Ich war nicht aufgrund des Ruhms hier; mir machte es keinen Spaß. Ich war für die Kunst hier.”

So war er selbst nicht zufrieden mit seinen bisherigen Rollen und suchte deshalb neue Herausforderungen. “Als Mann, der Zac Efron beobachtet, mag ich mich noch nicht zwangsläufig. Also wie kann ich Zac Efron mögen?”, fragt sich der 24-Jährige. “Vielleicht, wenn dieser Typ ein bisschen Leben in die Bude bringt, etwas macht, was ich nicht von ihm erwartet hätte, wenn er keine Angst davor hätte, ein Arschloch zu sein, wenn er keine Angst davor hätte, eine Bauchlandung hinzulegen, wenn er sich lange genug herumtreibt und Routinearbeit macht, dann würde ich ihn eines Tages respektieren.”

Genau das reizte ihn auch an seinem neuesten Film ‘The Paperboy’, für den er mit Nicole Kidman, Matthew McConaughey und John Cusack vor der Kamera stand. “Ich wollte ein Projekt, das Risiken beinhaltet”, so Efron. “Ich wollte sehen, wie weit ich mich ins Ungewisse wagen und wie sehr ich mich wirklich selbst antreiben kann.” Auch seine nächste Rolle als Rennfahrer in ‘At Any Price’ erfüllt diese Anforderungen. “Er ist ein Bösewicht”, freut sich Efron über die neue Herausforderung. “Aber das ist es, wonach ich suche: Jemand, der keine moralische Integrität hat. Ich möchte so tief sinken, dass ich aus der Asche wieder auferstehen muss.” (Bang)

Foto: wenn.com