Dienstag, 18. September 2012, 12:21 Uhr

Kate Middleton oben ohne: Jagd auf hinterhältigen Paparazzo eröffnet

Neues gibt es im Fall ‘Kate Middleton oben ohne’ und der von dem französischen Magazin ‘Closer’ veröffentlichen Nackt-Fotos von Kate Middleton und Prinz William. Am Wochenende hatte der irische ‘Daily Star’ Titelblatt und Innenseiten des Magazin ungepixelt abgebildet. Nun wurde der Chefredakteur Michael O’Kane von seinem Posten entbunden. Der hatte zuvor die Aktion gegenüber der BBC verteidigt, weil das Paar ja von einer öffentlichen Straße aus zu sehen gewesen sei.

Das italienische Schmutzblatt Blatt ‘Chi’ hatte gestern eine Sonderausgabe mit über fünfzig weiteren Nacktfotos auf den Märkt gebracht – ungeachtet der Entrüstung des britischen Königshauses.

Das Blatt gehört zum Verlag des italienischen Ex-Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.

Ein Gericht im Pariser Vorort Nanterre entschied zur Stunde über eine Einstweilige Verfügung, mit der die weitere Verbreitung in Frankreich verhindert werden soll. Die Richter haben in dem soeben veröffentlichten Urteil die Weiterverbreitung der Bilder in Frankreich untersagt. Sämtliche Fotos müssen ausgehändigt werden. Jede weitere Verzögerung werde mit einem Bußgeld von 10.000 Euro täglich abgestraft.

Zuvorhatte das Königshaus Strafantrag gegen das ‘Closer’-Magazin und die Fotografin Valerie Suau gestellt, die die Fotos heimlich gewacht haben soll. Die Paparazza leugnet, die “expliziten” Fotos an ‘Closer’ verkauft zu haben und behauptete, die Bilder, die sie von Kate gemacht habe, seien “alle anständig”.

Die Frau, die für ein kleines französisches Provinzblättchen abeitet und immer mehr in den Mittelpunkt des Skandals rückt, habe aus 700 Metern Entfernung lediglich Bilder von Middleton im Badeanzug geschossen, jedoch keine Nacktaufnahmen gemacht. Doch Insider behaupten, Suau habe einen Deal mit ‘Closer’ abgeschlossen, demzufolge das Blatt einfach Suaus Urheberschaft leugnen soll.

Anderen Quellen zufolge könnte auch eine geheimnisvoller Pariser Fotograf namens “Jacques” oder ein schottischer Paparazzo die Übeltäter gewesen sein.

Der französische Anwalt des Prinzen-Paares forderte verhältnismäßig bescheidene 5.000 Euro Schadensersatz von dem Promi-Magazin. In der Strafanzeige, die der französischen Staatsanwaltschaft vorliege, fordern William und Kate laut ‘Sun’ die Polizei auf, herauszufinden, wer die Fotos gemacht habe.

Wie der Palast gegen die Veröffentlichung in Italien vorzugehen gedenkt, ist noch nicht bekannt.

Die britische Website ‘Anorak.co.uk’ verteidigt unterdessen das Vorgehen der Paparazzo: “Auch wenn Kate Middleton eine Berühmtheit ist, warum sollte sie eine Sonderbehandlung genießen, von der Normalsterbliche ohne Zugang zu teuren Anwälte nur träumen können? “(KT)

Fotos: wenn.com