Dienstag, 02. Oktober 2012, 17:58 Uhr

Dirk Bach: So verabschiedet sich seine Dschungelcamp-Kollegin Sonja Zietlow

Sonja Zietlow verabschiedet sich mit einem offenen Brief von ihrem verstorbenen Kollegen Dirk Bach. Nachdem der Moderator, Komiker und Schauspieler gestern überraschend im Alter von 51 Jahren in Berlin gestorben ist, meldete sich nun auch erstmals seine ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’-Co-Moderatorin zu Wort.

Auf ihrer Webseite schreibt sie gemeinsam mit ihrem Gatten Jens Oliver Haas, der u.a. für die Texte der beiden beliebten Moderatoren zuständig war: “Good Bye, Dickie… Wie soll das gehen? Wie kann man morgen ins Theater gehen und die Bühne wird leer sein voll Menschen. Wie kann man auf den Deutschen Fernsehpreis fahren und eine flüchtige Belanglosigkeit feiern, die jetzt noch viel deutlicher ist? Wie kann man den Fernseher einschalten und dabei wissen, dass man dich nur noch aus der Konserve sehen kann? Kein Lachen kann so mitreißend, kein Herz so tiefgründig und kein Fazit so treffend sein wie Deines. Und keine Hängebrücke kann schöner schaukeln als unter deinem Gewicht. (…) Für uns ging in Australien die Sonne schon immer um 2 Uhr auf – wenn du ins Camp kamst und dein fröhliches „Guten Morgen“ wie einen Befehl in den Urwald geschmettert hast.”

Weiter heißt es: “Vieles wird anders sein ohne Dich – einiges wird es nicht mehr geben. Die Lücke die du bei uns reißt, die kann niemand schließen. Denn du hattest in allen Beziehungen ein ganz eigenes Format. “

Gemeinsam stand Zietlow mit Bach seit 2004 für das RTL-Dschungelcamp vor der Kamera, während ihr Gatte für das Schreiben der Gags verantwortlich war. “Was wir mit dir erleben durften, war mehr als Beruf”, fügt das Paar hinzu. “Jeder Aufenthalt mit Dir in Australien war eine Kur von allem, woran unsere Branche krankt. Es war TV at it’s best mit einem Freund, Kollegen und Moderatoren, der uns menschlich und fachlich immer mit seinem kleinen aber energischen Schritten voran marschiert ist. Für uns ging in Australien die Sonne schon immer um 2 Uhr auf – wenn du ins Camp kamst und dein fröhliches ‘Guten Morgen’ wie einen Befehl in den Urwald geschmettert hast.”

Abschließend betrauern sie die Lücke, die durch Bachs Tod entstanden sei. “Vieles wird anders sein ohne Dich – einiges wird es nicht mehr geben. Die Lücke die du bei uns reißt, die kann niemand schließen. Denn du hattest in allen Beziehungen ein ganz eigenes Format.” (Bang)

Fotos: RTL/ Stephan Pick, Ruprecht Stempell