Donnerstag, 04. Oktober 2012, 12:16 Uhr

Robbie Williams: "Namen von Promi-Kinder sind durchweg bescheuert“

Vor knapp drei Wochen ist Robbie Williams Vater geworden. Im Interviewmit der deutschen Ausgabe des Männer-Stil-Magazins ‘GQ Gentlemen’s Quarterly’, das kurz vor der Geburt seiner Tochter Theodora Rose geführt wurde, räumte der 38-Jährige Popstar ein, sich noch nicht reif genug für ein Kind zu fühlen: „Tief in mir drin bin ich noch immer 16. Viele meiner Fähigkeiten sind auf exakt diesem Niveau stehen geblieben, als meine Karriere mit 16 begann. Und von da an bekam ich ja auch alles hinterhergetragen, hatte ständig Leute um mich, die alles für mich erledigt und bereitgestellt haben. Und jetzt ist da dieser Gedanke daran, Vater zu sein. Ich musste nie für mich selbst sorgen – und jetzt soll ich mich plötzlich um ein anderes kleines menschliches Wesen kümmern“, so Williams.

„Im Moment laufen harte Tarifverhandlungen zwischen meinem alten und meinem neuen Ich“, beschreibt er die „Übergangsphase“, in der er sich gerade befinde. „Jeden Tag, wirklich jeden Tag komme ich zu neuen Einschätzungen darüber, wer ich verdammt noch mal bin und was aus mir werden soll. Das fühlt sich verwirrend und gruselig an. Weil ich bis heute ja Irgendwie der ewige Teenager bin.“

Eine Frage, die die meisten werdenden Eltern vor eine schwierige Entscheidung stellt, stellte sich auch Williams: Wie nenne ich mein Kind? Dazu sagte er: „Wenn man sein Kind nicht gleich Michael oder Peter oder Julia nennt, bleiben einem ja fast nur die Celebrity-Namen, und die sind durchweg bescheuert“, sagt der Musiker und gibt dafür auch ein prominentes Beispiel – Apple, die Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin: „Die zwei waren neulich auf einer Party bei uns zu Hause. Da kommt Gwyneth mit der Kleinen zu mir rüber, und ich frage: ‚Will die kleine Melone vielleicht einen Apfel?‘ Saupeinlich – ich hab’s verwechselt! Aber so was passiert halt, wenn jemand einen so dämlichen Namen hat. Das sollte man seinem Kind unbedingt ersparen.“

Seit August 2010 ist Robbie Williams bekanntlich mit der türkischstämmigen US-Schauspielerin Ayda Field verheiratet – ein Fan ihres Berufsstandes sei er jedoch nicht, so der Musiker gegenüber GQ: „Ich schaue grundsätzlich keine Sendungen, in denen Schauspieler auftauchen. Nur Realityshows“, sagt Williams: „Ich habe zehn Jahre lang in Hollywood unter Schauspielern gelebt, und ich kann Ihnen sagen: Das sind alles ziemliche Arschlöcher.“

Das vollständige Interview mit Robbie Williams gibts in der November-Ausgabe von GQ, die heute übrigens mit dem Extra-Heft „GQ Uhren“ erscheint.

Foto: wenn.com