Dienstag, 09. Oktober 2012, 19:51 Uhr

"Beruf Promi" (Teil 1): "Das Geschäft mit den Babyfotos"

Die Rolle des Internets und des 24-Stunden-Nachrichtenkreislaufs, der sich in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, oder auch der starken Zunahme von Promi-Medien, zunächst in Form von wöchentlich erscheinenden Hochglanzmagazinen und später von Promi-Websites, kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Entstanden ist daraus eine neue Promi-Spezies: die Person, die dafür berühmt ist, dass sie berühmt ist.

Noch nie wurde dem Ruhm in einem solchen Maße hinterhergejagt wie heute. Es gibt eine Spezies von Menschen, die bereit wären alles zu tun, um berühmt zu werden. Die Unterhaltungsindustrie als Ganzes erlebt in der heutigen Zeit ihre größte Revolution. Das neue Buch ‘Beruf: Promi’ zeigt, wie die Promi-Maschinerie funktioniert. Promis schreiben uns vor, was wir anziehen und wie wir duften sollen, wie wir abspecken und welche Musik wir hören sollen, und welche Filme wir sehen und wen wir wählen sollen. Und damit verdienen eine Menge Leute eine Menge Geld, von den Promis selbst bis zu den Magiern in Hollywoods Industriekomplex, das heißt den Reportern, Agenten, Managern, Lizenzagenturen und Anwälten. Das Buch folgt der Spur dieses Geldes.

Mit der Wiedergeburt der Unterhaltungsindustrie im digitalen Zeitalter hat der Promi-Markt gar keine andere Möglichkeit als sich weiterzuentwickeln.

Auf diesem schnelllebigen Marktplatz bieten sich dem Einzelnen mehr Chancen zur Wertschöpfung als jemals zuvor. Es lässt sich auf Twitter Geld verdienen und mit viralen Videoclips, mit dem Verkauf von Babyfotos und mit Abspecken, mit dem Verkauf von Düften und mit Sexvideos. Überleben werden diejenigen, die sich an diese schöne neue Welt anpassen.

Davon handelt ‘Beruf: Promi’ von Klatschkolumnistin und Promi-Journalistin Jo Piazza. Sie schaut sehr genau hinter die Fassade.

klatsch-tratsch.de veröffentlicht daraus – stark gekürzt – Auszüge. Heute der erste Teil “Das Geschäft mit den Babyfotos”.

Als der Markt für Boulevardblätter eine Trendwende erlebte und der Internet-Klatsch zunahm, verlagerte sich der Schwerpunkt der millionenschweren Bieterwettstreite auf die kleinsten Stars in Hollywood – die Promi-Babys. Der Promi-Nachwuchs wurde zur heiß begehrten Ware, was zu den teuersten Babyfotos aller Zeiten führte.

Die Herausgeber der wöchentlich erscheinenden Promi-Zeitschriften gaben später an, dass es damals ein bisschen so ablief wie bei einem Drogen-Deal – an dem Tag, als sie in ein abgedunkeltes Büro geführt wurden, wo man ihnen die ersten Fotos von Shiloh Jolie-Pitt zeigte, dem ersten leiblichen Kind der Filmstars Brad Pitt und Angelina Jolie, und sie aufforderte Gebote abzugeben. Man stellte den Herausgebern eine Frage, die in ihrer Einfachheit darüber hinwegtäuschte, dass sie unmöglich mit Sicherheit beantwortet werden konnte: Wie viel waren diese Fotos wert?

Jolie und Pitt lernten sich beim Dreh von Mr. & Mrs. Smith kennen, und die Gerüchte über ihre Affäre am Filmset stellten sich als wahr heraus, als Aniston im März 2005 die Scheidung einreichte. Einen Monat später bezahlte Us Weekly angeblich 500.000 Dollar für Paparazzi-Fotos von Pitt und Jolie, die die beiden zusammen mit Jolies kleinem Sohn Maddox ausgelassen am Strand von Kenia zeigten. Im Januar 2006 erklärte Jolie, dass sie von Pitt ein Kind erwarte, und jeder in der Branche wusste, was das bedeutete. Die Honorare für die Fotos würden weiter steigen.

Die Nachfrage nach den Fotos stieg aufgrund einer sorgfältig orchestrierten Wahrnehmung eines Seltenheitswerts exponentiell an.

Um dem Sog der Medien zu entfliehen, die Aufmerksamkeit auf ihre humanitären Lieblingsprojekte zu lenken und ihr uneheliches Kind im Schatten eines globalen sommerlichen Festes der Liebe auf die Welt kommen zu lassen, beschloss das Paar, dass Jolie ihr Baby im Süden Afrikas im Staat Namibia zur Welt bringen sollte, wobei die Regierung große Anstrengungen unternahm, um die Familie und ihren Nachwuchs zu schützen.

Pitt und Jolie unterstützten die Tourismusbranche des Landes mehr als seine Tourismuszentrale das mit einem Jahresbudget hätte schaffen können. „Noch niemals zuvor hatten wir so eine Publicity“, sagte Ipinge kurz vor dem Geburtstermin.

Darryn Lyons, seinerzeit Chef von Big Pictures, der Firma hinter der Promi-Fotos-Website Mr Paparazzi.com, beherrschte die Regeln von Angebot und Nachfrage. Er wusste, dass die Stars mehr und nicht weniger Aufmerksamkeit erzeugten, wenn sie sich in einer armen Ecke Afrikas niederließen.

„Ich glaube nicht, dass sie mehr dafür hätten tun können, um die Leute wild darauf zu machen, das neue Wesen zu Gesicht zu bekommen“, so Lyons. „Seit der Ankunft Jesu Christi wurde keine Geburt mehr so herbeigesehnt.“

In den Monaten vor der Geburt hatten Jolie und Pitt mit der Fotoagentur Getty Images ein Geschäft über die Vermarktung der ersten Fotos ihres Kindes abgeschlossen, von dem beide Seiten profitierten.

Getty durfte sich an der Publicity erfreuen, das Unternehmen zu sein, welches von dem hochkarätigen Paar mit den Aufnahmen betraut worden war. Gleichzeitig konnten sowohl die berühmten Eltern als auch die Zeitschriften auf Getty Images als Mittler zuru?ckgreifen, um der Abscheulichkeit eines direkten Austauschs von Geld gegen Privatfotos auszuweichen. Es war der erste große Deal dieser Art. Hätte die Geburt noch einige Jahre früher stattgefunden, wären die Fotos automatisch und ohne Diskussion an das People-Magazin gegangen. Doch obwohl People bereits viel Geld in die Story gesteckt und einen eigenen Reporter abgestellt hatte, der ständig in engem Kontakt mit dem Jolie-Pitt-Lager stand, war die Branche dabei sich zu verändern, und Us Weekly, wo man die ersten Paparazzi-Fotos von Pitt und Jolie als Paar ergattert hatte, wurde, wenn es um die aktuellsten Promi-News ging, zu einem ebenso starken Mitbewerber wie Star.

Und als Krönung des Ganzen war Richard Desmond, Besitzer des OK!-Magazins in Großbritannien, selbst auch wild darauf, mit harten Bandagen zu kämpfen. Bei den internationalen Ausgaben von OK! war es üblich, dass man für Promi-Storys und -Fotos bezahlte. Desmond hatte 1999 für Exklusivaufnahmen von der Hochzeit David und Victoria Beckhams eine Million Pfund bezahlt. Obwohl neu auf dem Markt, hatte das Magazin sowohl die Infrastruktur als auch ein ausreichend dickes Bankkonto, um es mit People aufzunehmen. Das Problem für OK! bestand darin, wie man in einen bereits gesättigten Markt einsteigen sollte. Das Magazin war international erfolgreich, doch in den USA bot es nichts, was neu oder anders gewesen wäre.

Doch als es darum ging, einzuschätzen, wie viel die Fotos von Shiloh Jolie-Pitt wert waren, hatte das People-Magazin keine Ahnung, wie wenig Selbstachtung OK! besaß, und die Leute von People waren nervös. Die Zeit war reif für einen ernsthaften Bieterkrieg.

Einen Monat nach Shilohs Geburt saßen (die Magazin-Fotochefs Journalisten) Grossman und Min auf der Rückbank einer schwarzen Lincoln-Stadtlimousine und fuhren zum Büro von Getty Images nach Midtown Manhattan. Sie wussten nur, dass man sie in ein düsteres Büro bitten und ihnen dort die ersten professionellen Fotos von Baby Shiloh zeigen würde und dass man sie und die Herausgeber von rund einem Dutzend anderer Pressekanäle anschließend auffordern würde, für die Rechte zum Abdruck dieser Fotos in ihrer Zeitschrift und in limitierter Form auch auf ihrer Website ein „Blindgebot“ abzugeben.

Als Min und Grossman eintrafen, steckte man sie in einen kleinen Raum, dessen Einrichtung aus einem Konferenztisch, Stühlen und einem Snackautomaten bestand. Beiden gab man ein Glas Wasser zu trinken. Ivens war auch vor Ort, ein paar Türen weiter den Flur entlang, eingesperrt in ihre eigene düstere Zelle mit einem eigenen Glas lauwarmes Wasser. Die anderen Bieter bekam sie nicht zu sehen.

Die Herausgeber voneinander getrennt zu halten war notwendig, denn so war jeder Verlag gezwungen, ein unabhängiges Angebot zu formulieren, ohne viel darüber zu wissen, wie interessiert die Gegenseite war.

Irgendwann informierte man die Interessenten, dass sie noch nicht einmal das komplette Portfolio der von Shiloh und ihren Eltern vorhandenen Fotos zu sehen bekämen, sondern nur eine kleine Auswahl zur Einführung. „So stelle ich mir einen Drogendeal vor“, meinte Rob Shuter, einst Chefredakteur des OK!-Magazins. „Sie werden in einen dunklen Raum geführt und bekommen eine kleine Probe, anhand derer Sie entscheiden, wie viel Geld Sie gewillt sind, für den Rest auszugeben. Die Details, die man Ihnen darüber gibt, wie die Fotos aussehen werden, sind extrem vage, und manchmal zeigt man Ihnen noch Musterfotos, bevor Sie wieder nach draußen geschoben werden, zurück zu Ihren wartenden schwarzen Stadtlimousinen, in die Sie einsteigen, um herauszufinden, wie sehr Sie Ihr Budget für ein Baby der besonderenArt schröpfen können.“

Von denen, die um die Bildrechte mitbieten, weiß niemand wirklich, was diese Bilder dem Promi-Magazin finanziell am Ende einbringen werden. Manche Herausgeber schätzen den Gewinn zu hoch ein, andere zu niedrig. Es ist das Wesen der Auktion, sich für den Optimisten zu entscheiden.

Nachdem alle mehr als eine Stunde lang gewartet hatten, wurden die Räume mit den Zeitschriftenherausgebern darin abgedunkelt. Getty Images hatte in jedem der düsteren Zimmer einen Diaprojektor aufgestellt, der jetzt Bilder des, wie viele später sagten, hübschesten Neugeborenen an die Wand warf, das sie je auf einer Leinwand gesehen hatten. Shiloh war Brad Pitt und Angelina Jolie mal 100. Sie wurde im Arm gehalten von Pitt, Inbegriff des Sexiest Man Alive, und Jolie, die mal ohne verrückte Tattoos oder Fläschchen mit Blut um ihren Hals zu sehen war.

Und was das Baby anbelangt, so war es, all den sprachlosen Herausgebern zufolge, die Shiloh an diesem Tag sahen, „unvorstellbar niedlich“. Grossman verschluckte sich an seinem Wasser. „Nimm den Betrag, den wir bereit waren zu bezahlen, und verdopple ihn“, dachte er.

Aber es flossen nicht sofort Gelder. Alle fuhren in ihre Büros zurück, um darüber nachzudenken, wie viel Geld sie zusammenklauben könnten. Man erwartete von ihnen, dass sie ihre Gebote Getty Images innerhalb von 24 Stunden vorlegen würden; danach würde die Fotoagentur dem akzeptierten Meistbietenden die Bildrechte geben.

Das People-Magazin war diesmal der Optimist. Das Blatt überbot die Mitbietenden und sicherte sich Berichten zufolge die inländischen Rechte an den ersten Bildern von Shiloh Nouvel Jolie-Pitt für eine Summe von 3,1 Millionen Dollar. Es wurde bekannt gegeben, dass die Verkaufserlöse an eine nicht genannte wohltätige Einrichtung gespendet würden. Die Ausgabe mit den Bildern war ab 19. Juni 2006 im Handel erhältlich, und das mit ihr erzielte Absatzplus deutete darauf hin, dass die Herausgeber mit ihrem Angebot richtig gelegen hatten.

Zum damaligen Zeitpunkt lag der Verkauf im Durchschnitt bei rund 1,4 Millionen Exemplaren pro Woche. Von der Shiloh-Ausgabe wurden 2,1 Millionen Exemplare verkauft. Das nenne ich ein ordentliches Baby-Boom-Absatzplus!

Als die Fotos von Shiloh Nouvel Jolie-Pitt ins Netz gestellt wurden, erreichte die Website einen neuen Tagesrekord von 26,5 Millionen Seitenaufrufen.

Es war jetzt eine verbürgte Tatsache, dass die Zeitschriften bereit waren, für das Recht, Promi-Babys auf ihren Titelseiten abzudrucken, Millionen von Dollar zu bezahlen.

Die Promis und Hollywoods Industriekomplex witterten die Chance davon zu profitieren; sie konnten Kapital daraus schlagen und waren gleichzeitig in den Medien präsent. Bei den wöchentlich erscheinenden Promi- Zeitschriften klingelten die Telefone, aber nicht jeder Anrufer war ein Star vom Kaliber eines Brad Pitt.

Im Jahr 2006 kannte man Nicole Richie am ehesten als Paris Hiltons Anhängsel. Wenn Richie für Schlagzeilen in der Regenbogenpresse sorgte, dann wegen ihrer Streitigkeiten mit Hilton oder wegen ihrer Gewichtsschwankungen. Sie wurde häufig kritisiert, weil sie so dünn war, was unweigerlich zu Spekulationen führte, dass sie Drogen nähme und an Essstörungen litte.

Kaum ein Jahr später, als Richie von Rockmusiker Joel Madden ein Kind erwartete, änderte sich ihr Bild in der Öffentlichkeit komplett. Plötzlich schien sie weniger aufsässig und umgänglicher. Nachdem Harlow Madden 2008 das Licht der Welt erblickt hatte, kassierte Richie eine Million Dollar vom People-Magazin für die Rechte an den ersten Fotos ihrer kleinen Tochter. Das war ungefähr der gleiche Preis, der für die Hochzeitsfotos der Beckhams gezahlt worden war, und im Jahr 1999 waren die Beckhams die größten Stars gewesen, die es in Großbritannien überhaupt gab.

Doch größer als die Einmalzahlung von einer Million Dollar waren die Folgewirkungen ihres neuen Werts.

Harlow zu bekommen erwies sich als gutes Geschäft für das frühere Partygirl, doch für das People-Magazin war dies finanziell gesehen eine schlechte Entscheidung, weil das Blatt einfach nicht aufhören konnte, für Babyfotos zu bezahlen. Anfang 2008 bekam Christina Aguilera Berichten zufolge von People zwei Millionen Dollar für Fotos ihres Sohns Max. Für das Recht zur Veröffentlichung von Babyfotos Millionen zu blechen war jetzt gängige Praxis, und People hatte Panik davor, einer anderen Gazette das Feld zu überlassen.

Im März toppte People sein bisheriges Höchstgebot für die Shiloh- Bilder noch, als das Magazin Sängerin Jennifer Lopez und ihrem Ehemann Marc Anthony, wie es heißt, sechs Millionen Dollar für die ersten Fotos ihrer Zwillinge Max und Emme angeboten haben soll. Lopez hatte zwar keine so reißerische Story zu bieten wie Jolie und Pitt, aber sie kam nahe an die beiden heran.

In der Woche um den 31. März 2008 veröffentlichte People eine zwölfseitige Fotostrecke mit Lopez, Anthony und den Zwillingen in ihrem Haus in Long Island. Die Aufnahmen wurden gemacht, als die Babys gerade mal einen Monat alt waren. Warum? Weil Promi-Babys wie Sushi nur gut sind, solange sie frisch sind. Mit der Zeit und wenn sie ausreichend oft den Elementen – und den Paparazzi – ausgesetzt waren, verlieren sie immer mehr an Wert.

Inzwischen war die im Süden Frankreichs weilende Angelina Jolie wieder schwanger. Als wollte sie nicht hinter Lopez zurückstehen, erwartete Jolie, die bereits Mutter von vier Kindern war (Shiloh plus drei Adoptivkinder), ebenfalls Zwillinge. Aufgrund des von Shiloh geschaffenen Präzedenzfalls und der von Lopez noch getoppten Summe gingen Beobachter davon aus, dass das nächste Bildhonorar horrend sein würde.

Wenn die Shiloh-Fotos schon wie Drogen waren, so hatten die Pitt/Jolie-Zwillinge für die Zeitschriftenherausgeber die Qualität von reinstem Heroin vermischt mit Crack.

Letzten Endes schien es, als hätten nur OK! und People ausreichend hohe Mittel, um gute Angebote vorzulegen. Die Beweggründe der Blätter waren unterschiedlich. OK! kämpfte darum, auf dem US-Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, und das People-Magazin war der Ansicht, dass es kämpfen musste, um seine Spitzenposition zu behalten.

Nach über einer Woche Verhandlungen mit Getty Images und einem Beschaffungsverfahren, das nach dem gleichen Muster verlief wie bei den Shiloh-Bildern, erhielt People für angeblich sieben Millionen Dollar den Zuschlag für die inländischen Bildrechte.

Es wurde geschätzt, dass Brad Pitt und Angelina Jolie, den Verkauf der internationalen Bildrechte eingeschlossen, insgesamt 14 Millionen Dollar für die Fotos bekamen, die der Welt zum ersten Mal Vivienne Marcheline und Knox Léon präsentierten.

Die Erlöse sollten wieder an wohltätige Zwecke gehen. Dies waren die teuersten Promi-Fotos, die je gekauft wurden.

Die Honorarforderungen für Promi-Babyfotos sind gesunken. „Die Magazine haben es heute schwerer, ihre Ausgaben durch die Absatzzahlen im Einzelverkauf wieder hereinzuholen, und sie werden auch nicht von Neuanbietern am Promi-Magazin-Markt zu so hohen Ausgaben getrieben. Keiner ist mehr darauf aus, Geld auszugeben, um sich am Markt zu etablieren. Der Markt hat sich gesundgeschrumpft.“

2011 mussten sich Sängerin und Grammy-Gewinnerin Mariah Carey und ihr Ehemann Nick Cannon mit einem sechsstelligen Betrag des Bauer-Verlags für drei Fotostrecken in Life & Style – eine mit der schwangeren Carey und zwei mit den ersten Fotos ihrer Zwillinge – zufriedengeben. „Das war eine künstliche Blase“, erzählte mir Peter Grossman, Fotochef von Us Weekly. „Sie wurde nicht nur aufgebläht von der größten Promi-Story aller Zeiten, sondern sie war auch ein einmaliger Moment in der Promi-Zeitschriftenbranche, als die Magazine Geld zum Ausgeben aber auch Angst um ihre Zukunft hatten.“

Es ist unwahrscheinlich, dass die Blase noch einmal so aufgebläht wird, das heißt, außer wenn Pitt und Jolie der Welt erzählen, dass sie Drillinge erwarten.

(Wird fortgesetzt).

 

 

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